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Kirchenpräsident Jung gratuliert jüdischen Gemeinden zum Neujahrsfest

„Zusammenarbeit im Geist der Versöhnung und des einen Gottes verstärken“

Darmstadt, 9. September 2010. Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Ha Schana, das am Abend des 8. September beginnt, hat Kirchenpräsident Dr. Volker Jung den jüdischen Gemeinden im Kirchengebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) herzlich gratuliert.

In seinem Schreiben geht Jung auch auf die neue Synagoge in Mainz ein, deren Einweihung er in der vergangenen Woche miterlebt hatte. Jung bezeichnete sie als „hoffnungsvolles Zeichen einer lebendigen jüdischen Kultur, die weit über Mainz hinausstrahlt“. Dies zu spüren, habe ihn als evangelischen Christen „sehr bewegt“, da er um seine Glaubenswurzeln im Judentum wisse. Jung äußerte die Hoffnung, „dass die neue Lebendigkeit des Judentums in unser Land hineinstrahlt und wir gemeinsam im Geist der Versöhnung und des einen Gottes unsere Zusammenarbeit verstärken“.

Das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schanah wird in diesem Jahr mit Beginn des Sonnenuntergangs am 8. September 2010 und am darauffolgenden Tag gefeiert. Es eröffnet nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5771.

Rosch ha-Schana findet immer 162 Tage nach dem ersten Tag des Passahfestes statt. Es ist wie in der christlichen Tradition auch eine Zeit des Bilanzziehens und der Gebete für eine gute Zukunft.

Der jüdische Jahresablauf orientiert sich am Mond und ist damit kürzer als der im Westen übliche gregorianische Kalender, der sich am Lauf der Sonne orientiert. Um trotzdem ungefähr einen gemeinsamen Jahresrhythmus sicher zu stellen, wird im jüdischen Kalender etwa alle drei Jahre ein Schaltmonat eingeschoben . Deshalb fällt das jüdische Neujahrsfest immer auf einen Tag zwischen dem 5. September und Mitte Oktober.


gez.: Stephan Krebs, Pressesprecher Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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