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Was gibt es zu feiern?

© Stephan Krebs

Der Blick auf die Gründung der EKHN kann Kraft und Zuversicht für die Zukunft schöpfen. Denn es ist bewegend, dass die EKHN trotz einer schwierigen Ausgangslage gegründet werden konnte:

1945 lag Deutschland am Boden – auch die evangelische Kirche. Bei ihrem Neuaufbau waren Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven zu integrieren: Nazi-Opfer und immer noch überzeugte Nazi-Täter*innen, Mitglieder der Bekennenden Kirche und der Deutschen Christen, reumütige Ex-Nazis, Mitläufer*innen, traumatisierte Kriegsopfer sowie Flüchtlinge und Vertriebene. Genug Gründe, um sich unversöhnlich gegenüberzustehen. Doch aus der gesellschaftlichen Zerrissenheit entstand Gemeinschaft. In den Gemeinden und in der Synode wurden kontroverse Themen heftig debattiert, aber wo die Meinungen auseinanderfielen, einte der gemeinsame Glaube. Die EKHN entstand aus Ruinen, im Glauben an die Kraft der Veränderung und des Neuanfangs.

Dies wahrzunehmen und mit Blick auf das Vergangene in die Zukunft zu denken, ist für die EKHN die große Chance. Die EKHN geht großen Veränderungen entgegen. Stichworte dafür sind nicht nur „ekhn2030“, sondern auch Individualisierung, Säkularisierung und Digitalisierung. Diese gesellschaftlichen Megatrends erzeugen erheblichen Veränderungsdruck. Das Gründungsjubiläum ist eine gute Gelegenheit, sich der eigenen Vergangenheit und Zukunft zu vergewissern sowie ihre Relevanz für die Gesellschaft öffentlich zu zeigen und das interne Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Der Blick zurück macht Mut für die Zukunft, denn er zeigt: Veränderung gab es schon immer. Es geht weiter!

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Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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