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70 Jahre Menschenrechte, Menschen kämpfen.....

Kurs-Nr.: , 18.11.2019, Mainz

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Infos

Termin 18. 11. 2019 18:00 – 19:30 Uhr

Ort VHS Haus, Raum C1.03, Karmeliterplatz 1, 55116 Mainz

Kosten

Links

Dekanat Mainz

....für das Recht

Drei Beispiele aus der Antike: Das Recht der Toten, das Recht
auf Asyl, die Herrschaft der Gesetze.

In dem ersten Beispiel geht es um das Recht auf Asyl. In einer 463 v. Chr. in Athen aufgeführten Tragödie, den
Hiketiden des Aischylos, bitten 50 junge Mädchen und ihr Vater um Asyl in der peloponnesischen Stadt Argos.
Adrastos, der König von Argos, weiß, dass seiner Stadt, gewährt er Asyl, Krieg droht. Wir erleben, wie er sich zu einer Entscheidung durchringt.
Ca. 40 Jahre später schreibt Euripides eine Tragödie mit demselben Titel. Es geht um die Würde des toten Menschen, um ein Problem, das in unserem Land 1977 zu einem erbitterten Streit führte, als sich keine Gemeinde bereit finden wollte, den Terroristen Andreas Baader, Gudrun Enßlin und Karl Jasper eine Grabstätte zu gewähren. Bei Euripides ist es der König von Theben, der den Männern, die seine Stadt angegriffen haben und getötet worden sind, die Bestattung verweigert. Ihre Mütter sind nach Athen gekommen und bitten den König Theseus um Hilfe. Der Preis der Hilfe ist der Krieg mit dem mächtigen Theben. Theseus geht das Risiko ein. Mit welcher Begründung?
In dem dritten Beispiel geht es noch einmal um Asyl: Ort des Geschehens ist das Orakelheiligtum des Gottes Apollon in Didyma in Kleinasien. Die Zeit: Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. Der Perserkönig Kyros hat im Zusammenhang mit einem Aufstand befohlen, den Anführer, den Lyder Paktes, lebendig zu ihm zu bringen. Der flieht nach Kyme, einer Stadt an der kleinasiatischen Küste. Kyros fordert die Auslieferung. Die Kymäer fragen Apollon, wie sie sich verhalten sollen. Wir hören die Stimme des Gottes.


Leitung: Dr. hc Kurt Roeske, Altphilologe Mainz

Details

Veranst. Ev. Erwachsenenbildung im Dekanat Mainz

Telefon 06131-9600421

Telefax Langtitel

E-Mail post@eeb-mainz.de

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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