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"Dialog: Muss das sein?"

Kurs-Nr.: , 27.05.2018, Heidenrod-Kemel

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Infos

Termin 27. 05. 2018 11:00 – 12:00 Uhr

Ort Ev. Katharinenkirche Kemel, Bäderstraße 42, 65321 Heidenrod-Kemel

Kosten Kollekte

Links

Ökumene

„Dialog: Muss das sein?“

„Dialogbereitschaft“ wird heute allgemein vorausgesetzt. Aber es ist nicht immer leicht, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen – und vor allem auch im Gespräch zu bleiben. Das gilt für die unterschiedlichsten Lebensbereiche: Familie, Arbeit, Politik und eben auch für Religion und Kirche. „Dialog als Beruf“ – und Berufung, dafür steht Ökumenepfarrerin Heike Beck. Die sogenannten „Profilpfarrstellen“ auf regionaler Ebene sind eine Besonderheit der hessen-nassauischen Landeskirche. Seit 2007 ist Heike Beck die Beauftragte für Ökumene, Weltanschauungsfragen und den interkulturellen Dialog im Dekanat Rheingau-Taunus. „Ökumene“, darunter hat man sich lange vor allem den Austausch und die Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche vorgestellt. Zwar bleibt das ein wichtiges Anliegen. Inzwischen gibt es jedoch, wie Beck betont, „viele Spielarten von Glauben und Nicht-Glauben“, auch in unserer Region. „Da braucht es jemanden, der sich wirklich auskennt und den Kontakt hält, auch Trends und Entwicklungslinien in unsere Kirchengemeinden zurückspiegelt“. „Begegnungen mit anderen Menschen zu organisieren, sich der möglichen Fremdheit in einer solchen Begegnung auszusetzen“, darin sieht die Beauftragte für den interreligiösen Dialog ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit. Mit Gruppen besucht sie die Synagoge in Wiesbaden, eine Moscheegemeinde oder ein buddhistisches Zentrum. Sie ist im Gespräch mit den freien christlichen Gemeinden, den Adventisten, den Baptisten, den Neuapostolischen oder der russisch-orthodoxen Gemeinde, die gerade in Idstein eine Kirche baut. Sie befasst sich mit den Fragen, die esoterische Heilsangebote an unsere traditionelle Kirchlichkeit stellen. Dabei denkt sie sowohl an „Heilungsgottesdienste“, wie sie einer pflingstlerischen Spiritualität entspringen, als auch an die neohinduistische Gemeinschaft Bhakti Marga in Springen. Inwieweit Religion „Heil“ bringt oder Schaden anrichtet, ist eine Frage, der wir im weltanschaulichen Dialog nicht ausweichen dürfen: „Es müssen auch Grenzen gezogen werden“. Religiöse Fragen sind für Beck immer auch gesellschaftliche Fragen: „Wie verändert Migration unsere Gesellschaft?" Dass die großen Kirchen ihren weltanschaulichen Monopolanspruch längst eingebüßt haben,gilt für die Theologin als ausgemacht. Aber könnte darin nicht auch eine Chance liegen?

 

Gottesdienst mit der Ökumenepfarrerin des Dekanats Rheingau-Taunus,

Heike Beck, am 27. Mai um 11 Uhrin der Kemeler Katharinenkirche.

Details

Veranst. Ev. Kirchengemeinde Heidenrod-Kemel

Telefon 06124 8268

Telefax

E-Mail ev.kirchengemeinde.kemel-springen@ekhn-net.de

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Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Sacharja 4, 6

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von frank mckenna/unsplash

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