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Konzerte zum Ewigkeitssonntag (Sa. und So.)

Kurs-Nr.: , 23.11.2019, Friedberg

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Infos

Termin 23. 11. 2019 19:00 – 20:30 Uhr

Ort Kath. Heilig-Geist-Kirche Friedberg, Leonhardstraße 24, 61169 Friedberg

Kosten

Links

Kunst & Kultur

Samstag, 23. November 2019, 19.00 Uhr

Kath. Heilig-Geist-Kirche

Sonntag, 24. November 2019, 17.00 Uhr

Ev. Stadtkirche Friedberg

Konzerte zum Ewigkeitssonntag

Anton Bruckner:

Messe Nr. 1 in D-Moll

Johannes Brahms:

Tragische Ouvertüre D-Moll, op. 81

Schicksalslied (Friedrich Hölderlin), op. 54

Alt-Rhapsodie (Johann W. von Goethe), op. 53

Annekathrin Laabs (Alt), Heike Heilmann (Sopran)

NN (Tenor), NN (Bass)

Dekanatskantorei Friedberg

Junge Philharmonie Friedberg

Leitung: Ulrich Seeger

 

„Bruckner gelang es in seinen drei großen Messen, musikalisch den Himmel zu öffnen.“

(Dietmar Holland)

 

Anton Bruckner schrieb die erste Fassung seiner Messe in D-Moll 1864 unter dem Eindruck einer Aufführung von Richard Wagners Tannhäuser. Die Uraufführung der Messe, welche zunächst eigentlich zum Geburtstag von Kaiser Franz Joseph I. am 18. August geplant war, erfolgte aus Zeitgründen erst am 20. November desselben Jahres im Alten Dom zu Linz. Die Aufführung war sowohl bei Kritikern und Zeitgenossen als auch beim Publikum ein immenser Erfolg. Drei Jahre später erklang sie in der Wiener Hofkapelle.

 

An der künstlerischen Persönlichkeit des Komponisten schieden sich jedoch die Geister. Johannes Brahms fällte ein gnadenlos hartes Urteil: „Bei Bruckner handelt es sich gar nicht um Werke, sondern um Schwindel, der in ein bis zwei Jahren tot und vergessen sein wird …“

Das heutige Konzertleben allerdings straft Brahms Lügen. Für Richard Wagner war Bruckner „der bedeutendste Sinfoniker nach Beethoven“, Nikolaus Harnoncourt urteilte: „Bruckner ist, musiktheoretisch gesehen, ein Meteorit.“

 

Kann man also Werke von Bruckner und Brahms in einem Konzert aufführen?

Wir wagen dies in unserem Programm mit der Alt-Rhapsodie und dem Schicksalslied von Johannes Brahms.

 

Starke Kontraste prägen das 1871 komponierte „Schicksalslied“ nach einem Text von Friedrich Hölderlin. Der Dichter stellt der göttlichen Welt des Lichts, der ewigen Klarheit und Seligkeit das von Unrast und Leid bestimmte menschliche Leben mit seinen Unwegbarkeiten gegenüber.

Brahms komponierte seine Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester op. 53, die heute gemeinhin unter dem Namen "Alt-Rhapsodie" bekannt ist, im Jahre 1869 auf einen Text von Johann Wolfgang von Goethe.

 

„Johannes brachte mit ein wundervolles Stück, Worte von Goethe aus der ‚Harzreise’, für Alt, Männerchor und Orchester. Er nannte es seinen Brautgesang. Es erschütterte mich so durch den tiefsinnigen Schmerz in Wort und Musik, wie ich mich

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Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von pawel-furman / unsplash

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