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Ausflugs-Tipps für Hessen und Nassau

Bildquelle: gettyimages, U. J. AlexanderWormsWorms ist als Luther- und Nibelungenstadt bekannt. Zudem gehört Worms zu den drei SchUM-Städten.

Das 9-Euro-Ticket gilt noch bis zum 31. August 2022. Mit dieser Monatskarte lässt mit dem öffentlichen Personennahverkehr preisgünstig Deutschland erkunden. Auch im Kirchengebiet Hessen-Nassaus warten spannende Ausflugsziele und Einstiegspunkte für Pilgertouren auf Besucher:innen. Wir haben für Sie Tipps aus Hessen und Rheinland-Pfalz zusammengefasst, die Kindern, Erwachsenen und Paaren eine Menge Spaß machen können. 

Sechs Tipps:                                   

Die Schäferwagen-Herberge Nonnenroth – Gott in der Natur entdecken

Zwischen dem Vogelsberg und der Wetterau liegt das Örtchen Nonnenroth. Sie schlafen hier in Schäferwagen, die wie Bauwagen aussehen. Ganz in Holz, ausgestattet mit je drei Betten, Sitzmöglichkeiten und Regalen. Die Gegend ist ideal zum Wandern oder Pilgern. Ein Special: Die Kräuterwanderung. Wenn Sie lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, können Sie den Radrundweg erkunden.
zur Schäferwagen-Herberge Nonnenroth

Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt – Glaubensgeschichten zum Anfassen

Nur wenige Geh-Minuten vom Mainufer entfernt steht das Bibelhaus. Innen angekommen, gibt es einen großen Raum, bei dem sich alles ums Neue Testament dreht. Dort können Besucherinnen und Besucher auf den Nachbau eines antiken Segelbootes vom See Genezareth klettern, mit einem römischer Schlüssel lässt sich ein Tresor öffnen und Musikinstrumente aus biblischen Zeiten können ausprobiert werden. Dieser Raum ist klimatisiert, was das Bibelhaus für heiße Tage besonders attraktiv macht. Im ersten Stock befindet sich ein Nomadenzelt und eine Terrasse mit dem Bibelgarten - mit Granatapfelbaum und Nana-Minze zum Probieren.
zum "Biberhaus Erlebnismuseum" in Frankfurt am Main

Worms - die UNESCO-Welterbe-, Luther- und Nibelungenstadt 

Worms gehört zu den SchUM-Stätten und damit zum UNESCO-Welterbe. Der Synagogenbezirk, eine online zu besichtigende Mikwe, das Raschi-Haus sowie der älteste jüdische Friedhof Europas geben einen Einblick in die jüdische Kultur entlang des Rheins. Für viele evangelische Christ:innen sind die steinernen Monumente der Anlass, den wertschätzenden Austausch mit heutigem jüdischen Leben zu pflegen und jeden neu aufflammenden Antisemitismus abzuwehren.
Für evangelische Christ:innen gilt Worms als eine Art kirchengeschichtlicher Hotspot. 1521 wurde hier der Reformator Martin Luther in der Wormser Bischofsresidenz im heutigen Heylshofpark während des Reichstages verhört, dabei sagte er die berühmten Worte: „Widerrufen kann und will ich nichts, weil es weder sicher noch geraten ist, etwas gegen sein Gewissen zu tun. Gott helfe mir, Amen.“ Während des Reichstages soll Luther im Johanniterhof übernachtet haben. Der Standort dieses mittlerweile zertörten Gebäudes ist in der Hardtgasse 2-4. Auch in Worms hatte Luther Anhänger, die bereits seit 1521 in der Magnuskirche evangelisch predigrten. Um an die Bedeutung der Reformation zu erinnern, steht am Wormser Lutherplatz/Lutherring eines der größten Reformationsdenkmäler der Welt. Neben Martin Luther werden auch Vordenker der Reformation wie Petrus Waldus oder Jan Hus präsentiert, aber auch adlige Förderer der Bewegung. Der Lutherrundgang führt zu weiteren Sehenswürdigkeiten, die an die Reformation erinnern.
Zudem lassen sich in Worms Hinweise auf das Nibelungensage finden. So soll sich nach der Sage vor dem Portal des Doms der Königinnenstreit zwischen Brünhild und Kriemhild abgespielt haben.

mehr über Worms

Evangelisches Kloster Gnadenthal – Glaube leben im Taunus

Nicht nur in der katholischen Kirche gibt es Klöster, auch in der evangelischen: Im Kloster Gnadenthal um Taunus lebt die Jesus-Bruderschaft, zu der neben ledigen Männern und Frauen auch Familien gehören. Ein Café, der Klosterladen und die Klosterbuchhandlung sowie die Klosterkirche und Führungen sind auch für Tages-Ausflügler interessant.
zum Kloster Gnadenthal im Taunus

Evangelische Katharinenkirche - gruseln in Oppenheim

Die Katharinenkirche in Oppenheim ist ein stimmiges Ziel für alle, die es gern gespenstisch mögen: Im Beinhaus hinter der imposanten Kirche sind ungezählte Totenschädel und Skelettknochen aufgeschichtet. Sie stammen von Oppenheimer Bürgerinnen und Bürgern, die vor rund 300 bis 600 Jahren gelebt hatten. Führungen veranschaulichen die Geschichte und Geschichten hinter dem Augenscheinlichen. Auch die Kirche selbst ist einen Besuch wert, sie ist ein Inbegriff der Gotik in Rheinhessen. Nach dem Besuch des Kirchengeländes wartet außerdem die Stadt mit zahlreichen Attraktivitäten, wie die Erkundung der Ruine Landskron oder das Kellerlabyrinth. Für letzteres sollte man sich rechtzeitig zu Führungen anmelden.
zur Katharinenkirche in Oppenheim

Pilgerwege in Hessen und Nassau – Mit den Füßen beten

In den Religionen ist das Pilgern eine besondere Beziehungspflege zwischen Gott und dem Menschen. Doch nicht immer sind religiöse Motive entscheidend. Wer pilgert entflieht dem Alltagsstress und kommt zur Ruhe. Auch mitten durch das Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau führen Pilgerwege: Einer der bekanntesten Pilgerwege ist der Elisabethpfad. Er führt von Frankfurt, Eisenach und Köln nach Marburg zum Grab der Heiligen Elisabeth. An einen bekannten Kirchenmann erinnert die Bonifatiusroute. Die 175 Kilometer lange Pilgerstrecke schlängelt sich zwischen Fulda und Mainz entlang. Sie erinnert an den Leichenzug des Bonifatius 754. Quer durch Deutschland führt der Lutherweg. In Hessen und Rheinland-Pfalz orientiert er sich entlang der Reiseroute Martin Luthers zum Reichstag nach Worms und von dort zur Wartburg. Doch es gibt noch viele weitere Pilgerwege, die entlang zu laufen, der Seele gut tun.
zu den Pilgerwegen in der EKHN

 

 

 

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

(Psalm 31,9)

Psalm 31,9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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