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Sumatra

Starke christliche Gemeinschaft auf Sumatra

© Getty Images, ShantiHesseSumatraWachstum auf Sumatra: Die Anzahl der Kirchenmitglieder der dortigen EKHN-Partnerkirche ist in den letzten Jahren stark gewachsen

Weite Sandstrände, Dschungel und unberührte Natur: Sumatra lädt zum Träumen ein. Eine Reise auf die indonesische Insel wurde für August Theis Wirklichkeit. 1903 erreichte er die Tropeninsel, um der Bevölkerung den christlichen Glauben zu vermitteln. Mit Erfolg: Heute hat die von ihm gegründete Kirche über 220.000 Mitglieder – die Mehrheit der Bevölkerung sind allerdings Muslime. Doch die Anzahl der Christinnen und Christen wächst.

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GKPS August Theis

Für evangelische Christinnen und Christen auf der Insel Sumatra im indischen Ozean ist August Theis (1874-1968) aus Haiger eine Berühmtheit. Dort wird er geehrt als der Gründer der Simalungun-Batak-Kirche, der heutigen Gereja Kristen Protestan Simalungun (GKPS). Der Missionar August Theis reiste am 2. September 1903 im Auftrag der damaligen Rheinischen Mission in das Land, um das Evangelium zu verkünden.

Heute wächst die Anzahl der evangelischen Kirchenmitglieder auf Sumatra stark an

Daraus ist die GKPS - heute eine Partnerkirche der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) - erwachsen. Deshalb wurde auch in diesem Jahr die Gründung der GKPS am 2. September gefeiert. Heute zeichnet die GKPS eine besondere Entwicklung aus: die Anzahl ihrer Kirchenmitglieder wächst stark an. Gegenwärtig gehören ihr 221.000 Mitglieder an.

Neuer Arbeitsplatz: 13.000 Kilometer entfernt

Theis hatte ursprünglich in der Minervahütte in Haiger den Beruf des Sandformers erlernt. Als junger Mann hatte er durch Missionsschüler, die seine Gemeinde besuchten, von der Rheinischen Mission erfahren. Die Begegnung veranlasste ihn zu dem Entschluss, selbst Missionar zu werden.

Nach einer fünfjährigen Ausbildung am Missionsseminar in Wuppertal-Barmen wurde Theis nach Nordsumatra geschickt, um dort im Gebiet der Simalungun-Batak östlich des Tobasees eine neue Missionsarbeit zu beginnen. Im September 1903 kam August Theis als erster europäischer Missionar zusammen mit einheimischen Mitarbeitern ins Simalungun-Gebiet am Ostufer des Tobasees.

Vergleichsweise hoher Anteil von Christinnen und Christen

August Theis und seine Mitarbeiter betrieben schon damals das, was man heute als „ganzheitliche Mission” bezeichnet: Verkündigung, Schulbildung und Gesundheitsvorsorge bildeten eine untrennbare Einheit. Heute hat die GKPS mehr als 221.000 Mitglieder in über 90 Gemeinden, die über 560 Dörfer und Städte versorgen. In der GKPS engagieren sich 300 Pastoren, 80 Gemeindepädagoginnen sowie 6385 Diakone. Die GKPS ist eine Partnerkirche der EKHN.

Die Diakonische Arbeit in der GKPS ist sehr ausgeprägt: So unterhält die indonesische Kirche etliche Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen in der überwiegend muslimischen Gesellschaft. In Nordsumatra ist das Miteinander der Religionen von Toleranz geprägt. Hier liegt der Anteil der christlichen Bevölkerung bei 25 Prozent (Indonesien gesamt: 8 Prozent).

Missionsweg Nord-Nassau

Der Missionsweg Nord-Nassau erinnert an die Lebensgeschichte von August Theis und weiteren Missionaren. Bei einem Spaziergang auf dem Missionsweg Nord-Nassau lassen sich unterschiedliche Biografien kennenlernen. Der thematische Wanderweg wurde 2008 von den Alt-Dekanaten Bad Marienberg und Dillenburg sowie der VEM gemeinsam angelegt.

Der Missionsweg führt von Liebenscheid über Rabenscheid und Langenaubach nach Haiger und erinnert an sechs Männer und Frauen aus der Region, die im Auftrag der Rheinischen Mission in Afrika und Asien gearbeitet haben, unter ihnen auch August Theis.

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Alles, was dir vor die Hände kommt,
es zu tun mit deiner Kraft, das tu.

(Prediger 9,10)

Prediger 9,10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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