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Hessentag

Mit Video: „Feuerkirche“ auf Hessentag lockt mit Multimedia-Show

Bild: medio.tv/schaudernaLichtinstallation Stadtkirche Bad HersfeldDie Evangelischen Kirchen in Hessen laden gemeinsam mit der Diakonie Hessen dazu ein, in einer multimedial inszenierten „Feuerkirche“ der eigenen Glaubenskraft nachzuspüren

Die hessischen Kirchen und die Diakonie lassen sich jedes Jahr für den Hessentag etwas ganz besonderes einfallen. Dieses Jahr in Bad Hersfeld sind sie „Feuer und Flamme“.

Wenige Tage vor dem Start des Hessentags in Bad Hersfeld (7. bis 16. Juni) haben die beiden evangelischen Kirchen in Hessen die multimediale Inszenierung ihrer „Feuerkirche“ vorgesellt. In dem rot ausgeleuchteten Innenraum der Stadtkirche entfaltete sich eine rund viertelstündliche, vielschichtige Show mit musikalischen, schauspielerischen und audiovisuellen Elementen sowie Feuereffekten. 

Gezeigt werden zwei biblische Geschichten: die Berufung des Mose (2. Mose, Kapitel 3) und das Pfingstwunder (Apostelgeschichte, Kapitel 2). Die Aufführungen finden während des Hessentags ab 11 Uhr alle 30 Minuten statt.

Feuergeschichten in Bad Hersfeld und der Bibel

Feuer habe in der Bad Hersfelder Stadtgeschichte eine besondere Rolle gespielt, erläuterte Dieter Dersch, Hessentagsbeauftragter der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. So werde etwa alljährlich auf dem Bad Hersfelder Lullusfest das „Lollsfeuer“ entzündet. Das Fest hat seinen Namen von dem Erzbischof Lullus, der 769 ein Benediktinerkloster in Bad Hersfeld gründete. Zudem stand die Stadtkirche 1953 selbst schon einmal in Flammen, sagte Dersch.

Auch in der Bibel gebe es zahlreiche Feuergeschichten, ergänzte Mareike Frahn-Langenau, Hessentagsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Feuer tauche in der Bibel immer dann auf, wenn es um Berufung und Begeisterung gehe. „Gott wirbt um die Menschen im Feuer“, sagte sie.

„Begeisterung ist wie ein Feuer“

In der von dem Frankfurter Regisseur und Komponisten Parviz Mir-Ali entworfenen Inszenierung des Mose erklingen zum Schluss die Worte: „Begeisterung ist wie ein Feuer, das in einem Menschen brennt und ihn doch nicht verbrennt. So ein Mensch ist Feuer und Flamme.“

Zum Ende der Show werden die Besucher gebeten, am Ausgang als Erinnerung eine „feurige Postkarte“ mitzunehmen. Außer den beiden Feuershows gibt es im „Flammenzelt“ neben der Kirche ein reichhaltiges Programm.

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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