
Meilenstein für eine zukunftsfähige Kirche: Verwaltungsneuordnung stärkt Gemeinden und Dekanate
Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt die Weichen für eine Unterstützung der kirchlichen Arbeit in Kirchengemeinden und Dekanaten durch eine moderne und effiziente Verwaltung.

„Menschlichkeit kennt keine Pausen“: EKHN-Synode setzt deutliche Zeichen für Flüchtlingsschutz und gelingende Integration
Im Juni tritt das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem in Kraft. Die Synode der EKHN mahnt die Einhaltung rechtsstaatlicher Mindeststandards an und fordert, auf Freiheitsbeschränkungen in Erstaufnahmeeinrichtungen zu verzichten.

Verlässlich für Menschenwürde: EKHN präzisiert Grundsätze für kirchliche Leitungsämter
In einer Resolution macht die Synode der EKHN deutlich, dass sie sich für Menschenwürde und für eine an Menschenrechten orientierte Demokratie einsetzt. Deshalb hat sie die Kirchengemeindewahlordnung dahingehend präzisiert, dass die Wählbarkeit für ein Leitungsamt nun ausdrücklich an die Loyalität gegenüber den christlichen Grundwerten geknüpft ist.

„Wir brauchen die Kirche, gerade jetzt" – Kirchenpräsidentin Tietz zur Rolle der EKHN in der Demokratie
Kirchenpräsidentin Christiane Tietz verdeutlichte vor das Synode, dass gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung die Rolle der Kirche wichtiger werde – als Ort der Begegnung, des Vertrauens und des Handelns.

Die Mitglieder der Kirchensynode der EKHN
Der Dreizehnten Kirchensynode (Mai 2022 bis 2028) gehören insgesamt 120 Mitglieder an. 109 Kirchensynodale sind dabei gewählt. Es wurden elf Synodale von der Kirchenleitung bislang berufen. Zusätzlich setzt sich die Synode aus jeweils einem berufenen Mitglied der Evangelisch-reformierten Stadtsynode und des Reformierten Konvents zusammen. Hinzu kommen fünf Jugenddelegierte, die Rede- und Antragsrecht haben.
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