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Spende

20.000 Rupien aus Indien für Flüchtlinge im Vogelsberg

NMaximova/istockphoto.comEin indisches Dorf in dem Bundesstaat KeralaEin indisches Dorf in dem Bundesstaat Kerala

Es sind nur gut 300 Euro, aber ungewöhnlich ist die Geschichte schon. Ein indisches Ehepaar ist so beeindruckt von der Willkommenskultur in Deutschland, dass sie dem Dekanat Alsfeld Geld spenden: Für die Flüchtlingsarbeit.

Gut 7.6000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Alsfeld und Melukavu in dem Bundesstaat Kerala in Südindien. Üblicherweise fließen Spendengelder aus dem Vogelsberg in das Schwellenland. Nun hat sich eine private Spende über 20.000 Rupien auf den umgekehrten Weg gemacht. Sie kommt von einem Lehrerehepaar und soll Flüchtlingen in Deutschland helfen.

20.000 Rupien entsprechen etwa 300 Euro. Die Spender aus Kerala wissen, dass dies in Deutschland keine große Summe ist. In Südindien aber: Dort kann die Summe durchaus das Monatsgehalt eines Akademikers darstellen.

„Willkommenskultur“ im internationalen Sprachgebrauch

Die Bilder vom Münchener Hauptbahnhof werden auch im keralesischen Hochland gesehen. Das Wort „Willkommenskultur“ beginnt, in den internationalen Sprachgebrauch einzugehen. Dieses „Willkommen“ beeindruckt das indische Spender-Ehepaar ebenso wie die Not, die Flüchtlinge nach Deutschland treibt. Viele Jahre haben sie junge Menschen am Henry-Baker-College unterrichtet, die den niedersten Schichten der indischen Gesellschaft angehöre

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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