Auf welche Weise die EKHN die UN-Konvention umsetzen will, hat sie gemeinsam mit den Diakonischen Werken in Hessen und der EKKW im „Hessischen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ formuliert. Darin heißt es unter anderem: „Nach christlichem Verständnis ist Inklusion sehr umfassend zu verstehen. Jeder Mensch hat, als Gottes Geschöpf, seine eigene Würde, die nicht abhängig ist von persönlichen Leistungen, Makeln oder Defiziten.“ Auf einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer in die Kirche wird Wert gelegt und manche evangelische Kita begleitet gemeinsam behinderte und nicht behinderte Kinder. Zudem erhalten Kirchengemeinden Empfehlungen, wie sie Inklusion umsetzen können.

Seelsorge für Menschen mit Behinderung: Begleitung, die jede Stimme ernst nimmt
Wenn Einschränkungen den Alltag schwer machen, braucht es jemanden, der wirklich zuhört. Die Behindertenseelsorge bietet Menschen mit Beeinträchtigungen und ihren Angehörigen Raum für Austausch, Begleitung und neue Perspektiven, damit Teilhabe und Inklusion leichter gelingen.

Tipps für Gespräche mit Schwerhörigen
Menschen, die von Schwerhörigkeit betroffen sind, leiden häufig unter Einsamkeit. Guthörende können im privaten Umfeld oder als ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende im Besuchsdienst dazu beitragen, dass Schwerhörige wieder mehr an Gesprächen teilnehmen. Dadurch werden sie besser in das soziale und kirchliche Leben eingebunden. Empfehlungen unterstützen dabei.

Coole Socke, starke Familie: Unser Weg mit Trisomie 21
Viele Eltern stehen nach der Diagnose Down‑Syndrom vor einem Berg aus Fragen, Ängsten und Unsicherheiten. Zum Welt‑Down‑Syndrom‑Tag erzählt Nina Barth offen von ihrem Weg: von großen Herausforderungen über kleine und große Lernschritte bis hin zum erfolgreichen Start ihres Sohnes in der Regelschule. Ihre Geschichte macht Mut – und zeigt, warum Aufmerksamkeit und Sensibilisierung für die Anliegen von Menschen mit Down‑Syndrom weiterhin so wichtig sind.

Haltung, Reform, Fördertöpfe, Maßnahmen: So kann Inklusion gelingen
Lucas Zehnle liebt Volksfeste, ist ein Sport-Ass und Rollstuhlfahrer. Eine Video-Serie von Indeon zeigt, welchen Hürden er noch begegnet. Bestehende Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen sollen durch die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes abgebaut werden. Ist das wirklich so? Und welche Fördertöpfe stehen für Kirchengemeinden bereit, die inklusiver werden wollen?

Inklusion für blinde Menschen: Mit kleinen Gesten Großes bewirken
In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. Viele von ihnen sind berufstätig, mobil im Alltag und sind kirchlich engagiert. Inklusion gelingt, wenn alle mithelfen. Ein epd-Video zeigt, wie das funktionieren kann. Zudem gibt die Landeskirchlich Beauftragte Tipps für Kirchengemeinden.

Aktion "Coole Socke, du": Mitmachen und Vielfalt zeigen am Welt-Down-Syndrom-Tag
Der Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2026 setzt mit der Aktion "Coole Socke, du" bunte Zeichen für Vielfalt: mit bunten Socken, Foto- und Postkartenaktionen, kreativen Ausmalbildern, Erfahrungsberichten zu Trisomie 21 und Materialien für Gemeinden. Dabei greift die Aktion das diesjährige Motto auf: „Together against loneliness“ – Gemeinsam gegen Einsamkeit.

Hilfen und Angebote für Menschen mit Besonderheiten und Behinderungen
Diakonie und Kirche stehen mit vielen Einrichtungen und Hilfsangeboten an der Seite von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Hier findet ihr eine ganze Reihe nützlicher Adressen. Nicht nur am Welt-Down-Syndrom-Tag, dem 21. März zeigen sie, wie Inklusion und Vielfalt gelebt wird.
Artikel

Dunkelgottesdienst erleben – ein inklusives Format für alle Sinne
Der Dunkelgottesdienst am 26. Oktober in Oberstedten lädt dazu ein, Gemeinschaft jenseits des Sichtbaren zu erleben. Wenn Sehen nicht selbstverständlich ist, verändert sich die Wahrnehmung – und es wird spürbar, wie Kirche inklusiver gestaltet werden kann. Vikarin Brigitte Buchsein zeigt, worauf Gemeinden bei der Planung achten sollten.

125 Jahre Teilhabe gestalten: Die NRD feiert, entwickelt weiter – und blickt nach vorn
Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) feiert 2025 ihr 125-jähriges Bestehen – mit neuen Projekten, einem Festakt und bewegender Geschichte. Menschen mit Behinderungen sollen auch in Zukunft nachhaltige Chancen auf ein selbstbestimmtes, glückliches und in die Gemeinschaft eingebundenes Leben haben – etwa durch die neue Gärtnerei, das Bildungshaus und regionale Wohnangebote.
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Inklusion für blinde Menschen: Mit kleinen Gesten Großes bewirken
In Deutschland leben rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. Viele von ihnen sind berufstätig, mobil im Alltag und sind kirchlich engagiert. Inklusion gelingt, wenn alle mithelfen. Ein epd-Video zeigt, wie das funktionieren kann. Zudem gibt die Landeskirchlich Beauftragte Tipps für Kirchengemeinden.

Tipps für Gespräche mit Schwerhörigen
Menschen, die von Schwerhörigkeit betroffen sind, leiden häufig unter Einsamkeit. Guthörende können im privaten Umfeld oder als ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende im Besuchsdienst dazu beitragen, dass Schwerhörige wieder mehr an Gesprächen teilnehmen. Dadurch werden sie besser in das soziale und kirchliche Leben eingebunden. Empfehlungen unterstützen dabei.

Zentrum der EKHN erhält Auszeichnung für gelebte Inklusion
Anlässlich des "Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen" am 3. Dezember wurde das Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN barrierearm zertifiziert. In sieben von neun Bereichen wurde es mit dem Prädikat „exzellent“ ausgezeichnet.

Inklusion in der Kirche – Impulse für mehr Teilhabe vor Ort
Wie kann Kirche inklusiver werden? Dieser Überblick zeigt wichtige Aspekte: von der inneren Haltung, die Teilhabe ermöglicht, über barrierefreie Veranstaltungen, bauliche Maßnahmen bis hin zu verständlicher Sprache. Das Projekt "Menschen. Leben. Vielfalt." unterstützt mit Leitfäden, Empfehlungen und Hintergründen.










