Resilienz fördern, um Krisen und starken Stress gut zu überstehen
Ein Gefühl, das viele kennen: Der innere Akku rutscht in den roten Bereich, nichts fühlt sich leicht an, und dann kommen zusätzliche Belastungen dazu: ein Streit, der nachhallt, Stress im Job oder gesellschaftliche Entwicklungen, die verunsichern. Viele versuchen, solche Gefühle wegzuschieben. Doch es ist normal, dass Krisen unser seelisches Wohlbefinden beeinflussen. Gerade in solchen Phasen lohnt sich ein Blick darauf, wie sich Resilienz stärken lässt. Die Resilienzforschung zeigt, dass Menschen lernen können, Krisen besser zu bewältigen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Unser Resilienz-Guide bietet praktische Impulse, wissenschaftliche Erkenntnisse und alltagsnahe Empfehlungen, die Schritt für Schritt unterstützen. Auch ein moderater Glaube kann eine tragende Ressource sein. Mit dem EKHN Impuls „Ich bin da – trotzdem“ laden wir dazu ein, biblische Hoffnungsbotschaften neu zu entdecken – Worte, die Generationen von Menschen durch schwierige Zeiten getragen haben. Trotz aller Strategien zur Stärkung der Resilienz gibt es Situationen, die die eigenen Grenzen überschreiten. Wenn psychische Belastungen überhandnehmen, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Stärke zeigt sich nicht im Aushalten, sondern im Sich Unterstützen Lassen.

Was ist Resilienz kurz erklärt?
Eine Definition
Service: Stärkung der seelischen Gesundheit
Die eigene Seele und Beziehungen stärken, spirituelles Körperbewusstsein
Die Säulen der Resilienz - Schutzfaktoren für die Seele
Wohnumgebung, Job, Beziehungen, Glaube, Tiere, Sport, innere Haltung
Häufig gestellte Fragen zum Thema Resilienz
Ist innere Stärke erlernbar? Wie wirken sich Job und Kinder aus?
Professionelle Hilfe finden
Erste Schritte, Liste mit Anlaufstellen
KrisenKompass - Erste Hilfe, wenn es gerade zuviel wird
App, die Hilfe in Krisensituationen bietet
Achtung - Red Flags: Was schwächt die Widerstandskraft?
Verhaltensweisen und Situationen die an unserer inneren Kraft nagen
Diese Impulse aus der Bibel stärken die Seele
Biblische Geschichten, Weisheiten und Sprüche
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Was ist Resilienz kurz erklärt?
Seelische Widerstandskraft - also Resilienz - hilft, Krisen besser zu überwinden. Es geht darum, innere Potentiale und Fähigkeiten zu aktivieren, um mit Herausforderungen besser umzugehen. Resilienz beschreibt somit die Fähigkeit, sich nach belastenden Ereignissen zu erholen und gestärkt daraus hervorzugehen. Das heißt durchaus, dass Gefühle wie Trauer, Ärger oder Enttäuschung empfunden werden. Es geht laut Psychiaterin Prof. Undine Lang darum, wie man mit diesen Gefühlen umgeht, also: Probleme nicht verdrängt sondern löst, sich Unterstützung sucht, Ungewissheiten akzeptiert, Hoffnung für die Zukunft entwickelt und sich der veränderten Situation anpasst.
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Service: Stärkung der seelischen Gesundheit

Partnerschaft in der Krise? Diese Schritte helfen beim Umsteuern
Wenn Streit, Genervtheit oder Distanz überhandnehmen, fragen sich manche Paare, ob sie ihre Beziehung retten können – oder ob sie sie lieber beenden sollten. Der Diplom‑Psychologe und Psychologische Psychotherapeut Thomas Mohr erklärt, welche Schritte helfen, früh umzusteuern und wieder zueinanderzufinden.

Kriege und Krisen: Wie wir trotz Angst seelisch stabil bleiben
Die jüngsten Angriffe in Venezuela und der anhaltende Krieg in der Ukraine verunsichern viele Menschen. Die Sorge vor weiterer Eskalation und einer unsicheren Zukunft kann sich auf die seelische Gesundheit auswirken Wie können wir innerlich stabil bleiben, Kraft schöpfen und im Glauben Halt finden – trotz globaler Krisen? Seelsorge, Militärseelsorge und psychologische Fachleute geben Orientierung und stärken.

Hilfe in der Krise: psychologische und seelsorgerliche Unterstützung
Stress, Probleme in der Beziehung und Ängste können die Seele belasten. Deshalb bieten Kirche, Diakonie und andere Träger Unterstützung für Menschen, die sich beansprucht fühlen: für Kinder, Jugendliche, Landwirt:innen, Erwachsene, Erkrankte, Senioren und viele andere.

Künstliche Intelligenz in der Seelsorge: „KI kein Ersatz für menschliches Gegenüber"
Immer mehr Menschen suchen Rat bei Chatbots – auch in seelischen Krisen. Was bedeutet das für die evangelische Seelsorge? Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz sieht Chancen, aber auch Risiken. Deshalb spricht sie sich für klare Leitlinien zum Einsatz von KI in der Seelsorge aus. In einem Interview mit evangelisch.de skizziert sie, welche Aufgaben sie der Kirche im Umgang mit rasant wachsenden KI-Anwendungen beimisst.

Wenn „Landunter“ ist – Mail-Seelsorge für Jugendliche
Ängste, Schulstress, Ärger in der Familie oder Weltschmerz? Die jugend-kultur-kirche sankt peter ist für dich da! Nutze das Mail-Seelsorge-Angebot für Jugendliche – anonym, persönlich und kostenlos. Deine Sorgen, deine Anlaufstelle. Du bist nicht allein damit, das Seelsorge-Team ist für dich da.

Frage des Monats: Wie können Jugendliche ihren Elan zurückgewinnen?
Fühlst du dich manchmal ohne Perspektive und antriebslos? Du bist nicht allein. Studien zeigen, dass immer mehr junge Leute mit Pessimismus zu kämpfen haben. Jaqueline Wild von der evangelischen Jugend teilt ihre besten Tipps, wie du neuen Schwung in deinen Alltag bringen kannst und warum es sich lohnt, aktiv zu werden.
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Die Säulen der Resilienz - Schutzfaktoren für die Seele
Was lässt die eigene, innere Stabilität wachsen? Die Antworten dazu liefern wissenschaftliche Studien, welche die Medizinerin und Psychiaterin Prof. Dr. Undine Lang in dem Buch "Resilienz" zusammen gestellt hat. Die Wichtigsten stellen wir hier vor:
Gute Beziehungen und Empathie
Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein äußerst wichtiger Baustein für unser seelisches Wohlbefinden. Intensive, respektvolle Freundschaften können sogar überlebenswichtig sein. Eine Studie hat gezeigt, dass über eine längere Zeitspanne starke, soziale Beziehungen für eine Überlebenswahrscheinlichkeit um 50 % gesorgt haben. Auch glückliche Partnerschaften tragen zur psychischen Gesundheit bei. Wer seine Beziehungen verbessert, beeinflusst positiv seine seelische Gesundheit. Allerdings können psychische Erkrankungen auch Partnerschaften gefährden. Eine wichtige Voraussetzung für gute Beziehungen ist Empathie - also die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Studien haben auch gezeigt: Wer anderen hilft, empfindet mehr Lebenszufriedenheit. Die evangelische Kirche bietet Chöre, Gruppen, Ehrenamts-Projekte, Gottesdienste und Kirchentage, an denen Menschen zusammenkommen und soziale Verbindungen knüpfen können.
Sport
Sport wirkt sich nicht nur auf die Fitness und körperliche Gesundheit aus, sondern auch auf die psychische. Körperliche Fitness verringert das Risiko für Depressionen und kann Angstsymptome reduzieren. Untersuchungen zeigen, dass körperliche Aktivität das Wachstum von Nervenzellen erhöht und sich positiv auf das Volumen verschiedener Hirnregionen auswirkt. Die Konzentration und Merkfähigkeit wird verbessert. Leichtes Ausdauertraining für 30-60 Minuten drei-viermal pro Woche wirkt sich besonders günstig aus. Beim spirituellen Laufen oder Mountainbiken lässt sich die Bewegung mit Glaubenserfahrungen verbinden.
Tiere
Haustiere stärken in besonderem Maße die körperliche und psychische Gesundheit. Ihre Anwesenheit bewirkt, dass Stresshormone und Angst reduziert werden, der Blutdruck sinkt. Gleichzeitig steigen Bindungshormone an, die das Wohlbefinden verbessern. Zudem könnnen Hunde die soziale Einbindung ihres Frauchens oder Herrchens stärken - man kommt mit anderen leichter ins Gespräch. Menschen, die einen Hund besitzen, haben meist weinger Übergewicht, weniger Schmerzen und ein viermal höheres Aktivitätsnivau. Voraussetzung ist, dass der oder die Tierhalter:in den Bedürfnissen eines Haustiers gerecht werden kann und sich zuverlässig um das Tier kümmert. Wenn das nicht möglich ist, bieten Zoobesuche oder ehrenamtliche Tätigkeiten im Tierheim interessante Alternativen. Viele Menschen aus biblischen Zeiten hatten Kontakt zu Tieren, sie waren als Nomaden mit Kamelen, Schafen und Ziegen unterwegs.
Spiritualität
Der Großteil bisheriger Untersuchungen zeigt, dass Glaube einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit, die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein hat. Religiosität wirkt hilfreich bei Depression, Aggressionen, Impulsivität und Süchten. Viele psychisch erkrankte Menschen wenden sich während der Therapie spirituellen Themen zu, um ihre Symptome zu verbessern. Wichig ist, dass der Glaube gemäßigt praktiziert wird, also mit einem Anteil an innerer Freiheit und Flexibilität. Extreme Religiosität wirkt sich eher ungünstig aus. Moderater Glaube kann auch bei schweren, einschränkenden oder chronischen körperlichen Erkrankungen helfen, sich psychisch zu stabilieren und besser mit der Erkrankung umzugehen.
Sinn des Lebens
Der Lebenssinn ist von zentraler Bedeutung für das menschliche Wohlbefinden und die psychische Gesundheit. Viktor Frankl, ein Psychiater und Holocaust-Überlebender, betonte die Relevanz des Lebenssinns während seiner Zeit im Konzentrationslager. Er beobachtete, dass nicht die körperlich Stärksten überlebten, sondern jene, die einen inneren Sinn in ihrem Leiden fanden. Forschungsergebnisse bestätigen, dass Menschen mit einem klaren Lebenssinn besser mit traumatischen Ereignissen umgehen können und schneller ihre Selbstwirksamkeit wiedererlangen. Der individuelle Lebenssinn kann aus verschiedenen Quellen stammen, wie Beziehungen, persönlichen Zielen, spirituellem Glauben oder dem Beitrag zur Welt. Es gibt keinen universellen Sinn, sondern jeder Mensch kann seinen eigenen Sinn finden, indem er sich mit der Welt verbindet und herausfindet, was für ihn bedeutsam ist.
Werte
Werte sind die inneren Überzeugungen und Prinzipien, die den Kurs unseres Lebens bestimmen. Sie fungieren als moralischer Kompass und beeinflussen unsere Entscheidungen, Handlungen und Beziehungen. Glückliche Menschen richten ihr Leben nach ihren Werten aus, anstatt sich nur auf ihre eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren. Christliche Werte, wie der gelebte Glaube an Gott, Liebe, Achtung der menschlichen Würde, Mitgefühl und Gerechtigkeit sowie Ehrfurcht vor dem Leben können eine Grundlage für ein erfülltes Leben bilden. Jeder Mensch kann von der Klärung seiner persönlichen Werte profitieren, um eine authentische und sinnvolle Lebensführung zu erreichen.
Gedankliche Flexibilität
Die eigenen Gedanken sind nicht immer richtig und können uns einschränken oder in die Irre führen. Um die Resilienz zu stärken, ist es wichtig, negative Gedanken anzunehmen und zu entschärfen, anstatt sie zu bekämpfen. Indem man präsent ist und sich auf das Hier und Jetzt konzentriert, kann man eine Verbesserung erreichen. Der Verstand filtert und hilft bei der Entscheidung, welche Gedankenimpulse jetzt hilfreich sind. Beispiel: Der negative Gedanke ist: "Meine Chefin überschüttet mich mit Aufgaben, sie will mich fertig machen." Ich akzeptiere, dass ich überlastet bin. Und ändere den Gedanken in: "Ich liste für meine Chefin meine Aufgaben und die benötigten Zeiten auf und suche das lösungsorientierte Gespräch." Es ist ratsam, eine Beobachterperspektive einzunehmen, eigene Werte zu erkennen und sich auf konkrete Ziele zu fokussieren, unterstützt durch Methoden der Achtsamkeit. Zudem hat sich gezeigt, dass sich die Aufmerksamkeit auf das richten sollte, was wir beeinflussen können.
Gefühle akzeptieren
Freude und Liebe zu empfinden, genießen die meisten Menschen. Aber Trauer, Wut und Angst werden eher negativ bewertet, man versucht sie zu bekämpfen. Stattdessen ist es hilfreich, seine Gefühle zu akzeptieren und sich mit ihnen zu verbinden - auch mit den unangenehmen. Eine innere Beobachterposition ermöglicht, dass wir uns voll mit Interesse und Aufmerksamkeit dem zuwenden, was gerade ist. Die vollkommene Präsenz ermöglicht, dass die Gefühle kommen - und auch wieder gehen können. Wer traumatische Situationen erlebt hat, sollte sich evtl. an einen professionellen Therapeuten oder einer Therapeutin zuwenden, um schwierige Gefühle zu verarbeiten.
Optimismus, Neugier, Dankbarkeit
Optimistische und neugierige Menschen leben länger. Alle drei Eigenschaften wirken sich schützend auf die psychische Gesundheit aus. Optimisten gehen davon aus, dass unangenehme Dinge vorüber gehen und richten ihre Aufmerksamkeit auf positive Informationen. Studien haben gezeigt, dass optimistische Menschen, die einen Katastrophe erlebt haben, danach weniger psychische Probleme entwickeln. Neugier hilft, das Leben als lebendiger, bereichernder und interessanter zu erfahren. Es ist die Grundlage für persönliches Wachstum. Studien habe gezeigt, dass neugierige Menschen bessere Entscheidungen treffen und gesünder leben. Menschen, die Dankbarkeit empfinden können, tragen zum Schutz vor posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Ängsten bei. Zudem schützt es vor Gedankenkreisen und unterstützt die Lebensfreude.
Viele weitere Bausteine
Rund 100 Faktoren haben Einfluss auf die Resilienz - davon gehen Forscher am Deutschen Resilienz-Zentrum der Universität Mainz aus. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Selbstwirksamkeit - also die Überzeugung, Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Weitere Bausteine sind Selbstbewusstsein, Motiviation, regelmäßige Entspannungsphasen, ausreichend Schlaf, Hobbies, Humor, vergeben können, die Art wie wir Entscheidungen treffen, die Wohnumgebung, gesunde Ernährung und vieles mehr. Es gibt aber auch Einflüsse, die jeder einzelne erst einmal nicht steuern kann, wie beispielswiese eine günstige Prägung in der Kindheit. Dennoch gibt es für jeden die Chance, seine Resilienz zu verbessern. Es lohnt sich also, seine Neugier für das Thema Resilienz zu aktivieren und sich weiter zu informieren sowie Wirksames und Mögliches in den Alltag zu integrieren.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Resilienz
Rund um das Thema Resilienz tauchen immer wieder Fragen auf. Die Ergebnisse vieler Studien können dazu interessante Hinweise geben.
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Professionelle Hilfe finden
Manchmal kommt man allein nicht weiter. Dann ist es ratsam, professionelle Hilfe zu suchen. Das Video zeigt, wie man dabei vorgehen kann, um die passende Therapeutin oder den Therapeuten zu finden.
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KrisenKompass - Erste Hilfe, wenn es gerade zuviel wird
Die App "KrisenKompass" der Telefonseelsorge kann jeder sein ganz persönliches Rüstzeug für schwierige zusammenstellen wie positive Gedanken oder Fotos, Erinnerungen oder Lieder. Darüber hinaus gibt es Materialien, die in Krisensituationen hilfreich sind, Hinweise zu beruhigenden Techniken, sowie direkte Kontaktmöglichkeiten zur TelefonSeelsorge® und anderen professionellen Anlaufstellen.

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Achtung - Red Flags: Was schwächt die Widerstandskraft?
Eigentlich könnte alles prima sein - passabel bezahlter Job und schöne Urlaube. Aber trotzdem signalisiert das Innere über längere Zeit: zufrieden und gefestigt bist du nicht. Woran kann es liegen? Die "Red Flags" zeigen, welche Verhaltensweisen oder Situationen an unserer Kraft knabbern.
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Diese Impulse aus der Bibel stärken die Seele
Die Bibel ist ein echter Fundus für Geschichten über seelische Widerstandskraft. Deshalb setzt die EKHN mit dem Motto "Ich bin da - trotzdem" den Impuls, sich den biblischen Hoffnungstexten zu widmen. Im Hintergrund steht die Erfahrung, dass sich Generationen von Menschen in den Höhen und Tiefen ihres Lebens von Gott getragen fühlten – trotz aller Widrigkeiten. Beispielsweise durch die Bibelworte: “Ich bin da.” Dieser Satz, den Gott laut Bibel zu Mose am brennenden Dornbusch sagte (2. Mose 3,2-14), kann auch heute Kraft und Hoffnung spenden. Auch die biblische Erzählung über Hiob kann stärken: Er verliert alles - aber nicht seinen Glauben; Hiob hält durch und schließlich gehören nach großem Leiden wieder Glück und Reichtum zu seinem Leben.

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Die erste Woche nach einer hartnäckigen Infektion, Konferenzen ohne Pause und das Kind rechtzeitig aus der Kita abholen . Innerlich blinkt längst die Warnmeldung „1 % Energie“. Viele kennen dieses Gefühl. Was hilft, wenn nichts mehr geht und der Akku leer ist? Pfarrer Michael Böckner nimmt in seiner Andacht genau diese Erfahrung auf und zeigt einen Weg zu neuer Kraft und Hoffnung.

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