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Kuriose Weihnachtsbräuche

Auf Rollen in den Gottesdienst

skodonnell/istockphoto.comSkatender WeihnachtsmannSkatender Weihnachtsmann

Auf der ganzen Welt feiern wir Weihnachten – aber es gibt von Region zu Region große Unterschiede. Teilweise haben die Menschen an Weihnachten sonderbare Traditionen. Von Donald Duck im Fernsehen bis Donald Trump in der Krippe: Wir stellen Ihnen die drei kuriosesten Weihnachtsbräuche aus aller Welt vor.

Schweden

Zur Weihnachtszeit kommen bei uns bestimmte Filmklassiker jedes Jahr aufs Neue im Fernsehen, zum Beispiel „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die Schweden sind an Weihnachten im Donald-Duck-Fieber. Um genau 15 Uhr laufen an Heiligabend 60 Minuten lang Cartoons von „Kalle Anka“ – so heißt die berühmte Ente von Walt Disney in Schweden. Wie wichtig dieser Brauch vielen Schweden tatsächlich ist, wird deutlich an folgender Anekdote: Als der Plan bekannt wurde, die Sendung aus dem Programm zu streichen, protestierten die Schweden aufs Schärfste. Allen voran: Die Erwachsenen. Denn auch die Älteren lieben die Donald-Duck-Sendung an Heiligabend seit ihrer Kindheit. Sie läuft in unveränderter Form seit 1960 im schwedischen Fernsehen.

Venezuela

Stellen Sie sich folgenden Dialog an Heiligabend vor: „Kinder, seid ihr fertig für die Christmette?“ – „Ja Mama, wir ziehen uns nur noch schnell unsere Rollschuhe an.“ Was für uns absurd klingt, ist für Venezolaner völlig normal. In der Hauptstadt Caracas ist es in vielen Familien Sitte, an Weihnachten mit Rollschuhen oder Inline-Skates zur Kirche zu fahren. Dafür werden sogar ganz Stadtteile gesperrt, damit es nicht zu Unfällen kommt. Ob die Skater-Christen auch bis in die Kirche hineinrollen dürfen oder vorher zu normalem Schuhwerk wechseln müssen, ist dann wahrscheinlich in der Gemeindeordnung geregelt.

Katalonien

Die Katalanen haben derzeit nicht nur einen ausgeprägten Unabhängigkeitstrieb, sondern auch einen jahrhundertealten Brauch, der bei den Einen für empörtes Kopfschütteln, bei den Anderen für amüsiertes Grinsen sorgt. In vielen Krippen gibt es neben den uns bekannten Figuren den sogenannten „Caganer“. Der bewundert nicht etwa das Jesuskind, sondern hockt mit entblößtem Hintern am Rande der Krippe und verrichtet dort sein Geschäft. Woher diese derbe Tradition kommt, ist unklar. Eine Theorie besagt, der Caganer dünge die Felder und sei ein Symbol für Glück und Wohlstand im kommenden Jahr. In jedem Fall gilt die Figur als Glücksbringer und ist im katholisch geprägten Katalonien auch von der Kirche geduldet. Oft sind es bekannte Politiker, die als Caganer herhalten müssen, zum Beispiel Angela Merkel oder Donald Trump. In diesem Jahr besonders beliebt: Der abgesetzte katalanische Unabhängigkeitskämpfer Carles Puigdemont. 

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt;
und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

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