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Kultur und Religion

Austauschprogramm mit Tansania

Dekanat Nassauer LandReisegruppe vom Dekanat Nassauer LandReisegruppe vom Dekanat Nassauer Land

In Afrika leben, arbeiten und beten. Dieser Herausforderung stellen sich zehn junge Menschen aus dem Rhein-Lahn-Kreis. Für drei Wochen treffen sie Christen aus einem Partnerdistrikt in Tansania. Das heißt: Leben ohne fließendes Wasser und ohne gut sortierte Supermärkte.

Von Ende Juli bis Mitte August reisen die Ausstauschpartner nach Tansania. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Hochzeit, Besuche in Bildungseinrichtungen sowie gemeinsames Arbeiten und Diskussionsrunden mit jungen Erwachsenen aus Mabira.
 
Katharina Matern war bereits 2013 in Mabira und hat an der ersten Jugendbegegnung teilgenommen. Ihr ist es diesmal besonders wichtig, die Menschen in Mabira wiederzutreffen, die ihre Freunde geworden sind. Der übergeordnete Zweck der Jugendbegegnung ist für sie, junge Menschen für den Alltag fremder Kulturen zu sensibilisieren und „dass man dabei schätzen lernt, was man in Deutschland hat und als viel zu selbstverständlich ansieht“.

Zum ersten Mal im Freibad

Im Sommer vor zwei Jahren waren bereits junge Erwachsene aus Mabira zum Gegenbesuch ins Nassauer Land gekommen. Neben Andachten und Gottesdienstbesuchen konnten die Gäste das Kanufahren auf der Lahn genießen, erlebten erstmals den Aufenthalt in einem Freibad und besuchten unter anderem die Handwerkskammer in Koblenz und das Abfallwirtschaftszentrum in Singhofen.

Sich auf neue geistige Impulse einlassen

Seit 2015 ist Torsten Knüppel, Dekanatsjugendreferent im Nassauer Land, Betreuer der Jugendbegegnung. Er wird die Gruppe nach Tansania begleiten. Ihm liegt es am Herzen, dass die jungen Erwachsenen selbst Verantwortung übernehmen und die Partnerschaft aktiv mitgestalten. „Ich erwarte von den Teilnehmern Offenheit und Herzlichkeit unseren Gastgebern gegenüber und dass sie sich auf neue geistige Impulse einlassen.“

Vorfreude und Respekt vor neuem Umfeld

Auch Lisa Heuper ist gespannt auf ihre erste Reise nach Afrika, doch sie hat auch Respekt: „Gerade, wenn man in eine Gastfamilie kommt, die kein Englisch spricht, kann es schwierig werden.“ Dennoch überwiegt die Freude und die Neugier auf eine vielfältige Kultur und neue Bekanntschaften. „Der Vorteil ist, dass wir in einer Gruppe unterwegs sind, keiner ist auf sich alleine gestellt. Wenn etwas ist, hat man immer jemanden, an den man sich wenden kann.“

36 Jahre Partnerschaft mit Christen in Mabira

Die Jugendbegegnung ist eine Initiative des Arbeitskreises Mabira, der seit 36 Jahren die Partnerschaft mit Christen in Mabira pflegt und vorantreibt. Während der Arbeitskreis zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Landwirtschaft und Gemeindearbeit initiiert und fördert, ist das Ziel der Jugendbegegnung vor allem der geistige Austausch junger Erwachsener. Die Hoffnung: die Teilnehmer tragen Ihre Erfahrungen und Erlebnisse weiter und schärfen so nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Bewusstsein ihres direkten Umfelds.

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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