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Mitmachen bei weltweiter „Earth Hour“

Bei der evangelischen Kirche geht das Licht aus

EKHN/RahnLicht und Dunkel in Frankfurt am Main

„Earth Hour“ ist eine weltweite Umweltschutzaktion, bei der viele Städte für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Sehenswürdigkeiten ausschalten. Doch in diesem Jahr bleibt am 28. März nicht nur der Kölner Dom dunkel, sondern auch die Oppenheimer Katharinenkirche.

Darmstadt, 19. März 2015. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat alle Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen dazu aufgerufen, sich an der „Earth Hour“ am 28. März zu beteiligen und von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr die Beleuchtung in und um kirchliche Gebäude abzuschalten. So wird das Licht unter anderem bei der Katharinenkirche im rheinhessischen Oppenheim, der Friedensgemeinde in Darmstadt oder der Kirchengemeinde Brensbach im Odenwald ausgehen. Die Erlösergemeinde im Frankfurter Stadtteil Oberrad bietet sogar ein eigenes Programm mit Texten und Musik zu Kerzenschein an.

Umweltbewusstsein stärken

„Earth Hour“ ist eine weltweite Umweltschutzaktion, die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet. Dabei schalten viele Städte für eine Stunde die Beleuchtung beispielsweise ihrer Sehenswürdigkeiten aus. So werden das Brandenburger Tor in Berlin und der Kölner Dom nicht angestrahlt. Aber auch Privatpersonen können sich beteiligen und ihre Häuser und Wohnungen dunkel lassen. Mit dieser Aktion sollen nicht nur Energiekosten gespart und weniger Treibhausgase ausgestoßen, sondern vor allem das Umweltbewusstsein gestärkt werden.

Kirchenbeleuchtung ausschalten

Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau besitzt in ihrem Kirchengebiet zahlreiche prominent platzierte  Gebäude. „Wenn Kirchen für eine Stunde nicht mehr beleuchtet werden, fällt das auf und erzeugt Aufmerksamkeit. Überall, wo es technisch möglich ist und die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird, sensibilisieren wir mit dieser einfachen Aktion Menschen und setzen ein sichtbares Zeichen für Umweltschutz und Schöpfungsverantwortung“, so der hessen-nassauische Kirchenpräsident Dr. Volker Jung, der bei sich zu Hause ebenfalls das Licht auslassen wird.

Eine Veranstaltung des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz (Albert-Schweitzer-Straße 113-115) die für den 28. März zum Thema Lichtverschmutzung geplant war, fällt leider aus.

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Hintergrund:
Die europäischen Länder benötigen rund 36 Terawattstunden Energie pro Jahr, um allein ihre Straßen und Plätze zu beleuchten. Das entspricht der Jahresproduktion von vier Kernkraftwerken. Bei allen positiven Aspekten, die nächtliche Beleuchtung mit sich bringt, gilt es, auch deren negative Auswirkungen auf den biologischen Organismus und dessen innere Uhr nicht aus dem Blick zu verlieren.

 

 

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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