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Selbsthilfegruppen für (ehemalige) Pfarrfrauen

Bei Trennung und Scheidung: Unterstützung für Pfarrfrauen

Gonzalo Barrios ChávarryManchmal muss man lange warten.Mit ihren Sorgen müssen die betroffenen Frauen nicht allein bleiben - die Ansprechpartnerinnen in der Selbsthilfegruppe bieten Unterstützung

Seit dem letzten Jahr steigt die Anzahl der Scheidungen in Deutschland etwas an. Auch einige Ehepaare in Pfarrhäusern haben mit ernsten Beziehungsproblemen zu kämpfen, die teileweise in Trennung und Scheidung enden. Doch die (Ex-)Frauen der Pfarrer müssen mit ihren Sorgen nicht allein bleiben: Am 29. August 2020 haben sie die Chance, sich mit den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe „Überleben und leben“ auszutauschen.

Tatsächlich lassen sich nicht alle schweren Konflikte in den Ehen mancher Pfarrerinnen und Pfarrer beseitigen. Wenn für die Ehefrauen von Pfarrern dann Trennung und Scheidung als Perspektiven auftauchen, stehen sie oft vor einem emotionalen Scherbenhaufen und finanzieller Ungewissheit. Doch in diesem Fall bietet die Selbsthilfegruppe für getrennt lebende und geschiedene Frauen von Pfarrern in der EKHN „Überleben und leben“ Hilfe an. „Wer neu in eine solche Situation gerät, findet bei uns erfahrene Frauen. Sie haben Ähnliches selbst erlebt und kennen die besondere Situation im Pfarrhaus“, erklärt Anja Moser, vom Leitungsteam der Selbsthilfegruppe. Bei der Gruppe finden die (Ex-)Ehefrauen  Gesprächsangebote bei seelischen Nöten, aber auch Hinweise zu juristischer und finanzieller Beratung.

Begegnungs-Termin am 29. August

Wer als Pfarrfrau momentan unter großen Eheproblemen leidet, mit Trennung oder den Folgen einer Scheidung konfrontiert ist, hat die Chance, mit den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe ins Gespräch zu kommen:

Am 29. August 2020 lädt die Selbsthilfegruppe zu dem Ausflug "Der Schiffenberg und seine Basilika" ein. Vorgesehen ist eine Führung, bei der sich im Anschluss leicht ins Gespräch kommen lässt.
Uhrzeit: 12:45 Uhr
Treffpunkt: im Innenhof der Basilika, Domäne Schiffenberg, 35394 Gießen
Mitzubringen: Mund-Nasenschutz
Anmeldung: zeitnah bei Elke.stroeher@gmx.de
Persönliche Daten: Kontaktdaten werden durch die Gästeführerin aufgrund der Coronakrise aufgenommen.

Ansprechpartnerinnen für emotionale, juristische und finanzielle Fragen

Anja Moser ist selbst eine ehemalige Pfarrfrau und ermutigt: „Bisher haben sich die Frauen von uns gut aufgenommen gefühlt. Sie sind erleichtert, wenn sie erfahren: Hier sind Leute, die mich verstehen. Oft haben sie nach einer Trennung das Gefühl, versagt zu haben. Da können wir einiges auffangen.“ Zudem arbeite die Gruppe mit der Rechts- und Personalabteilung der EKHN-Kirchenverwaltung zusammen, um juristische Fragen oder Probleme beispielsweise beim Auszug zu klären. Auch bei der Jobsuche versucht die Kirche zu helfen. Zusammen mit dem Referat Personalrecht der EKHN wurde eine Broschüre erarbeitet mit „Hinweisen für von Trennung und Scheidung betroffene Ehepartner-/innen von Pfarrer-/innen“, die online zur Verfügung steht.

Faires Miteinander entwickelt

Aber wie sieht es mit den Partnern von Pfarrerinnen oder Ehemännern aus homosexuellen Beziehungen  aus? Brauchen sie auch Hilfe? „Bisher habe ich tatsächlich noch nie erlebt, dass sich ein Ehemann an uns wendet“, erinnert sich Anja Moser. Obwohl es meistens nach einer Trennung kein Zurück gibt, gelingt es manchmal, dass Paare nach der Scheidung wieder zu einem entgegenkommenden Miteinander finden.

mehr über die Selbsthilfegruppe

Broschüre: Hinweise für von Trennung und Scheidung betroffene Ehepartner-/innen von Pfarrer-/innen

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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