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Zeugnisse

Beratung: Schöne Ferien statt Lernstress

H. Becker-von WolffGruppenfotoWenn nach Erhalt des Zeugnisses der Familiensegen schief hängt, bieten die Teams der Evangelischen Beratungsstellen Kindern, Jugendlichen und Eltern Hilfen und Beratung an, wie hier in Herborn

Manche Ansprechpartner in den Evangelischen Beratungsstellen bemerken, dass Ihnen zunehmend Jugendliche und ihre Familie begegnen, die mit den Leistungsanforderungen der Schule kämpfen. Doch das sollte nicht auch noch die Sommerferien beeinträchtigen.

Sommer, Sonne, Ferienzeit - für viele Eltern und Kinder beginnt am 28. Juli in Hessen und Rheinland-Pfalz mit den Schulsommerferien eine Zeit der Entspannung: Abschalten vom Alltag, endlich mal keine Hausaufgaben, Freunde treffen oder einfach nur "chillen". Doch manche Schülerinnen und Schüler erwarten ein ganz anderes Programm.

Manche Jugendliche erleben die anstehenden Sommerferien eher als Anspannung: „Die Angst vor den Zeugnissen und eine gefährdete Versetzung kann sie und ihre Familien belasten“, sagt Juliana Cunz, Diplom-Pädagogin und Beraterin der Evangelischen Beratungsstelle in Herborn. Sie sieht die Gefahr, dass mit dem Aufarbeiten des Lernstoffs für die Nachprüfung wenig Zeit bleibt für Erholung und Freizeit. 

Lernzeiten und Auszeiten einplanen

Sie warnt: „Es ist keine Hilfe, wenn das Thema Schule zum ständigen Familienthema in den Sommerferien wird. Die häusliche Atmosphäre darf die Beteiligten nicht noch weiter belasten, damit die Situationen für die Jugendlichen nicht ausweglos erscheint“.  Jugendliche, die mit den heutigen schulischen Leistungsanforderungen nicht klar kommen, verweigern eher den Schulbesuch und halten auch dem Druck und den Erwartungen durch die Familie nicht stand, erklärt die Diplom-Pädagogin. Hilfreich könnten Vereinbarungen über Lern-Zeiten und mögliche Auszeiten in der Familie sein.   

Steigende Nachfrage von Betroffenen nach Beratung

Seit geraumer Zeit stellt auch Jörg Moxter, der Leiter der Evangelischen Beratungsstelle Herborn, eine steigende Anzahl von Anfragen fest: „Etliche verunsicherte Eltern und überforderte Kinder und Jugendliche suchen Unterstützung und Hilfe“, sagt Jörg Moxter. In vielen Fällen fühlten sich die betroffenen Jugendlichen auch vom Freundeskreis ausgegrenzt. Das Empfinden allein kann wiederum zu Hänseleien im Freundeskreis führen. „Immer mehr Schüler und Schülerinnen sind von Mobbing betroffen“, sagt Moxter. „Jugendliche berichten von einer zunehmenden Angst vor Isolation und sozialer Ausgrenzung - digitale soziale Netzwerke und mediale Einflüsse durch Computer und Smartphones eröffnen hier ein schier immer undurchsichtigeres Feld an Möglichkeiten“, sagt der psychologische Berater Jörg Moxter.

Unterstützung durch die Evangelischen Beratungsstellen

Die Evangelischen Beratungsstellen in Deutschland möchten dazu beitragen, dass Eltern, Kinder und Jugendliche Hilfe erfahren, Situationen klären und Lösungswege finden: „Unsere Beratungen sind vertraulich, unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, sind für alle offen und kostenfrei“, sagt Jörg Moxter, der Leiter der Beratungsstelle in Herborn. Menschen in Krisensituationen können die Adressen der Beratungsstellen in ihrer Nähe beim Evangelischen Beratungsportal im Internet finden. 

mehr über die Lebens- und Familienberatung

Evangelisches Beratungsportal

Schulbezogene Jugendarbeit und Schulseelsorge

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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