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Frankfurter Buchmesse

Buchmesse beginnt mit Ruf zur Meinungsfreiheit

Esther StoschBuch

„Die Begrenzung der Meinungsfreiheit ist nicht nur Zensur, sie ist ein Angriff auf die menschliche Natur“, sagte der britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse.

Die Frankfurter Buchmesse hat sich zum Auftakt für die Meinungsfreiheit in aller Welt starkgemacht. Zeichen dafür war am Dienstag, den 13.10 die Gastrede des britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie, der immer noch unter einer iranischen Todes-Fatwa lebt. „Die Begrenzung der Meinungsfreiheit ist nicht nur Zensur, sie ist ein Angriff auf die menschliche Natur“, sagte der Autor. Menschen seien Sprachwesen und existierten, indem sie sich ihre Geschichten erzählten. „Die Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht“, bekräftigte Rushdie.

Auch der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, nannte die Freiheit des Wortes nicht verhandelbar. Der kurzfristig verkündete Rückzug Irans von der Buchmesse wegen des Auftritts von Salman Rushdie mache ihn nicht froh. Reden sei die bessere Alternative. Deshalb wolle die Buchmesse den Gesprächsfaden zu allen Ländern nicht abreißen lassen, auch zu Iran, Saudi-Arabien oder China. Dieses Jahr habe die Buchmesse die englischsprachige Medienwelt in den Mittelpunkt gerückt.

Die Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober erwartet rund 7.100 Aussteller aus 105 Ländern. Gastland ist das der Bevölkerung nach drittgrößte Land der Erde, Indonesien. Der südostasiatische Inselstaat präsentiert sich unter dem Motto „Indonesien. 17.000 Inseln der Imagination“ auf 500 Veranstaltungen rund um die Messe. Im Mittelpunkt stehen Lesungen mit mehr als 70 Autoren, Ausstellungen und das kulinarische Festival „Spice it Up“ im Gastland-Pavillon auf dem Messegelände und an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Stadt.

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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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