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Glauben, Musik, Humor in Darmstadt

Am ersten April mit dem lieben Gott auf Du und Du

privatPfarrer Wolfgang ist Oberkirchenrat und Mann für außergewöhnliche Kommunikationsprojekte der EKHN

Pfarrer Wolfgang Weinrich erzählt heitere Geschichten vom Allmächtigen. Mit amüsanten Anekdoten möchte er so den lieben Gott in Erinnerung rufen. Am 1. April um 19.30 Uhr stellt er seine menschlichen Geschichten vom Allmächtigen in Darmstadt mit Musik vor. Das Datum ist auch Programm: Pünktlich zum markanten Datum gibt es zu den Geschichten das passende Buch mit dem Titel "Der liebe Gott kommt nicht voran".

Verlag KreuzBuchcover „Der liebe Gott kommt nicht voran“ von Wolfgang Weinrich

Denken Sie im Alltag manchmal an Gott? Das würde dem Allmächtigen im Himmel nämlich helfen, denn der liebe Gott fühlt sich manchmal einsam. Jedenfalls in den Geschichten, die Pfarrer Wolfgang Weinrich in seinem neuen Buch „Der liebe Gott kommt nicht voran“ aufgeschrieben hat. Auf humorvolle Weise beschreibt Weinrich, Oberkirchenrat und Mann für außergewöhnliche Kommunikationsprojekte der EKHN, „seinen Chef“. Der Autor erzählt in rund 50 heiteren Lektüren für Zwischendurch mit einem Augenzwinkern, was der liebe Gott erlebt, wenn er mittendrin ist, im Geschehen, im Alltag der Menschen. 

Gott als Gesprächspartner

Auf Erden angekommen mischt sich der liebe Gott unter die Menschen. So muss er sich zum Beispiel in Gesprächen an einem Kiosk bei einer Flasche Bier anhören, dass „die da oben“ immer Schuld seien an den Miseren des Lebens. Oder er sitzt in einem Sandkasten auf einem Kinderspielplatz, genießt den weichen Sand und fühlt sich an das Paradies erinnert, wird dann jedoch von wütenden Eltern vom Spielplatz vertrieben. Also schlendert der Allmächtige weiter durchs Leben. 

Das Beten in Zeiten des Internets

Weinrich bezeichnet seine Texte zwar als „Geschichten zum Schmunzeln und Weiterspinnen“, serviert seine mitunter scharfen literarischen Häppchen vor einem ernsten Hintergrund. Als Kommunikationsexperte der EKHN in Darmstadt beschäftigt sich der 59-Jährige seit langem mit der Frage, wie die Botschaft Gottes bei den Menschen auf offene Ohren stoßen kann.
Nach Ansicht von Weinrich habe die klassische Predigt im Zeitalter von Facebook und Twitter ausgedient. Die Kirche müsse mehr Angebote machen, die als Einstieg in Gespräche über Glaube, Gerechtigkeit, Gebete oder die Rätsel des Lebens dienen können. Dafür bietet Weinrich beispielsweise beim Hessentag, bei der Internationalen Automobilausstellung oder der Landesgartenschau Gesprächsmöglichkeiten an. In offenen Gesprächen über Gott versucht er so kaum Erklärbares verständlich zu machen.

Buchvorstellung 
Am Dienstag, 1. April, um 19.30 Uhr stellt Wolfgang Weinrich sein Buch  im Darmstädter Jagdhofkeller (Bessunger Straße 84) vor. Wie beim Lesen der Kurzgeschichten darf auch bei der Einführung der Vorstellung der Lektüre geschmunzelt werden. Der Journalist, Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher W.P. Fahrenberg, der seit 1996 Künstler satirischer Provenienz mit dem Göttinger Elch auszeichnet, wird sich in der für ihn typischen Ironie mit den Texten von Weinrich beschäftigen. Fahrenberg hat seine Einführung „Gott ruft in Kürze zurück“ überschrieben. Im Jagdhofkeller gibt es also etwas zu lachen und zwischendurch Musik von Helle Baum (Saxofon / Akkordeon), Tilmann Höhn (Gitarre) und Jose Rodriguez (Klavier). Manch weitere Überraschung wartet ebenfalls.

Der liebe Gott kommt nicht voran
Geschichten aus dem Alltag des Allmächtigen
12,5 × 20,5 cm | ca. 128 Seiten | Gebunden
€ 12,– / SFr 17.90 / € [A] 12,40
ISBN 978-3-451-61247-3 |
Erhältlich im Buchhandel ab 1.April 2014 oder unter 
www.kreuz-verlag.de

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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