Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Dekan aus Rodgau

Carsten Tag neuer Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen

Diakonie HessenDoppelportrait mit BlumenstraußPfarrer Joachim Bertelmann (rechts) gratuliert Pfarrer Carsten Tag (links), dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Hessen.

Pfarrer Carsten Tag ist neuer Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Dies hat der Aufsichtsrat des Landesverbandes in seiner Sitzung am 11. Dezember 2019 einstimmig beschlossen.

Seit dem Ausscheiden von Pfarrer Horst Rühl im Oktober 2018 ist die Position innerhalb des Vorstandes vakant. Die Geschäfte werden übergangsweise vom zweiköpfigen Vorstand Dr. Harald Clausen (juristischer Vorstand) und Wilfried Knapp (kaufmännischer Vorstand) geführt. Carsten Tag tritt sein Amt voraussichtlich zum 1. März 2020 an.

Stimme der Diakonie stärken

Carsten Tag zeigt sich direkt nach der Wahl hoch erfreut: „Ich bedanke mich für das große Vertrauen des Aufsichtsrates, mich zum Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Hessen zu wählen. Es ist mir ein Herzensanliegen, dazu beizutragen, die Stimme der Diakonie zu stärken, um unsere Gesellschaft menschenwürdig zu gestalten und die Nähe Gottes für Menschen in Not und Bedrängnis erfahrbar und spürbar werden zu lassen. Ich freue mich darauf, die Mitarbeitenden des Landesverbands sowie seine Mitglieder kennenzulernen. Voller Respekt nehme ich die herausfordernde Aufgabe gerne an, die Diakonie Hessen gemeinsam mit ihnen und den weiteren Verantwortlichen in die Zukunft zu führen.“

Pfarrer Joachim Bertelmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Diakonie Hessen, freut sich über das sehr gute Ergebnis für den neuen Vorstandsvorsitzenden: „Unser klares Votum für Dekan Tag macht deutlich, dass der gesamte Aufsichtsrat von seinen Fähigkeiten, sowohl fachlich als auch im Umgang mit Menschen, vollends überzeugt ist. Wir schenken Carsten Tag unser vollstes Vertrauen, die Weiterentwicklung der Diakonie Hessen federführend positiv zu gestalten sowie dabei die Menschen in der Diakonie abzuholen und mitzunehmen. Dafür wünschen wir alles Gute und Gottes Segen.“

Stellvertretende Kirchenpräsidentin: Entscheidung für Dekan ist ein Signal

Die für Diakoniefragen in der hessen-nassauischen Kirche zuständige Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf bezeichnete die Wahl von Carsten Tag zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Hessen als „Signal für Diakonie, Kirche und Gesellschaft“. Es sei wichtig, dass das Amt wieder besetzt sei, denn der Vorstandsvorsitzende spiele in der „sozialpolitischen Positionierung von Diakonie und Kirche eine zentrale Rolle“.

Die Entscheidung für einen Dekan habe auch Signalwirkung für ein engeres Zusammenwirken von Kirche und Diakonie, so die Stellvertretende Kirchenpräsidentin. Scherf: „Ich gratuliere Carsten Tag im Namen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und wünsche ihm für seine Aufgabe Gottes Segen“.

Vita Pfarrer Carsten Tag

Pfarrer Carsten Tag (geb. 19. Mai 1964 in Gladbeck) studierte nach seinem Zivildienst in einer „Sonderschule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche“ evangelische Theologie in Frankfurt und Heidelberg. Seinem ersten Theologischen Staatsexamen im Jahre 1994 folgte sein Vikariat, das er in der St. Petersgemeinde in Frankfurt leistete. Nach seinem zweiten Theologischen Staatsexamen im Jahr 1997 verbrachte er ein halbjähriges Spezialvikariat in der Suchtkrankenberatungsstelle des Evang. Regionalverbandes in Frankfurt.

Ab 1998 arbeitete Carsten Tag in Hofheim als Leiter der Fachstelle für Suchtprävention des Main-Taunus-Kreises beim Verein Jugendhilfe & Jugendberatung. Von 2000 bis 2003 war er als Gemeindepfarrer in der Evang. Kirchengemeinde Nieder-Weisel in Butzbach tätig. Seit Anfang 2008 ist Carsten Tag Dekan im Evangelischen Dekanat Rodgau. Aufgrund vielfältiger Fort- und Weiterbildungen ist er auch Gemeinde- und Organisationsberater sowie Gestalttherapeut.
Durch zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten – der 55-Jährige ist auch Ehrenritter der Johanniter – kennt der zukünftige Vorstandsvorsitzende die Arbeit der Diakonie von innen und außen. Carsten Tag ist verheiratet, hat ein Kind und lebt mit seiner Familie in Rödermark.

Hintergrund

Aufsichtsrat Diakonie Hessen

Den Vorsitz im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen hat Pfarrer Joachim Bertelmann. Neben der Aufsichtsfunktion bestimmt der Aufsichtsrat die Richtlinien der diakonischen Arbeit. Dem Aufsichtsrat gehören Vertreter*innen der Mitglieder der Diakonie Hessen, der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck sowie der Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen an.

Diakonie Hessen

Die Diakonie Hessen ist 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 17 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau 1.698* Mitarbeitende. Dazu kommen 664 Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen. Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit 446 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um 366 Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 31 Dekanate der EKHN, 20 Kirchenkreise der EKKW und 29 kirchlichen Zweckverbände. Insgesamt bietet die Diakonie Hessen so etwa 1490 Angebote für die Pflege, Betreuung und Beratung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenhilfe, Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe, Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen in besonderen sozialen Situationen an. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen rund 42.000 Mitarbeitende und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von knapp zwei Milliarden Euro. *Stand Oktober 2019

 

 

 

Religion ist das,
was uns unbedingt angeht.

(Paul Johannes Tillich)

to top