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Staatliche Corona-Regeln ohne Kirchen

Corona: Bewusst keine neuen Kirchen-Regelungen

Quelle: Gettyimages, ET-ARTWORKSMaßnahmen gegen das Corona-VirusTipps zum Schutz vor Infektionen

Der Staat setzt weiter auf individuelle Verantwortung beim Schutz vor Corona-Infektionen. Der EKHN-Krisenstab stellt deshalb nochmals klar: Es gibt folgerichtig auch keine generellen Regelungen mehr für die Kirchen. Es gibt aber doch Möglichkeiten, den Schutz zu fördern.

Der Corona-Krisenstab der hessen-nassauischen Kirche hat seine Arbeit wieder aufgenommen und die Gemeinden jetzt in einem aktuellen Schreiben über neue Richtlinien des Bundes und des Landes informiert. Das Neue ist dabei das Alte für Gottesdienste: Es gibt nach wie vor keine staatlichen Richtlinien mehr für die Kirchen. Der Staat stellt den Schutz vor einer Ansteckung weiter in die Verantwortung jedes und jeder einzelnen. Auch von Seiten des Krisenstabs erscheint es deshalb sinnvoll, keine generellen Empfehlungen für Gottesdienste mehr auszusprechen. Folgerichtig, so informiert der Krisenstab, müssen Kirchengemeinden, Dekanate und kirchliche Einrichtungen bis auf Weiteres keine Maßnahmen zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in Gottesdiensten mehr vorsehen. Anders sieht es bei kirchlichen Arbeitsplätzen aus: Hier werden in Kürrze wieder die aus dem staatlichen Arbeitsschutz bekannten Regelungen gelten: Maske und Abstandam Arbeitsplatz. 

Möglich: Bitte um Maske zur Sicherheit

Nach wie vor bestehe gleichzeitig die Möglichkeit, bei Gottesdiensten oder sonstigen Veranstaltungen in Gemeidnen um das freiwillige Tragen einer Maske zu bitten.  Denn es gelte, dass Corona „natürlich nicht vorbei ist“. Die Inzidenzen seien nach wie vor hoch „und die teilweisen Langzeitfolgen der Erkrankung machen deutlich, dass wir nach wie vor achtsam mit der Situation umgehen sollten“, heißt es in dem Schreiben weiter. Der Krisenstab behalte sich auch vor, bei Änderungen der Pandemie-Lage aktuell zu informieren.“.  Das Schreiben schließt mit dem Wunsch: „Gottes Schutz und Segen möge Sie in diesen wechselvollen Zeiten begleiten.“

Mehr zum Tthema: www.ekhn.de/Corona 

 

 

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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