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Zwei neue Dekanatskantoren eingeführt

Das Evangelium singt sich in die Herzen der Menschen

Foto Genthe

„Das Evangelium singt sich in die Herzen der Menschen.“ Mit diesem Zitat von Martin Luther führte Dekan Martin Fedler-Raupp zwei neue Dekanatskantoren in ihr Amt ein.

In dem Gottesdienst am 8. März 2015 in der evangelischen Thomaskirche in Hofheim-Marxheim zeigten die beiden Kantoren Katharina Bereiter aus Hofheim und Bernhard Zosel aus Kronberg einiges von ihrem Können. Festliche Bläsermusik erklang von der Empore, Katharina Bereiter spielte an der Orgel und Bernhard Zosel dirigierte ein Streicherquartett und einen stattlichen Chor aus Knaben und Mädchen.

Gottes Wort werde durch die Musik ins Herz gelegt

„Die Kirchenmusik ist für uns etwas Elementares,“ erklärte der Dekan. Denn Gottes Wort werde durch die Musik ins Herz gelegt und nicht nur in den Mund. Schließlich spreche die Kirchenmusik auch Menschen an, die keinen Zugang zum Evangelium hätten. „Wir sind stolz darauf bei uns eine solche musikalische Fülle und Reichtum zu haben, ergänzte Peter Ruf, der das Dekanat in seinem Amt als Präses leitet. Die beiden Dekanatskantoren unterstützen und koordinieren die musikalischen Aktivitäten. Es gibt sechs hauptamtliche und 30 nebenamtliche Kirchenmusiker. Dazu eine ganze Reihe von Organisten, die Gottesdienste begleiten.

Große musikalische Bandbreite im Dekanat

Die beiden Dekanatskantoren haben sich das Feld aufgeteilt. Katharina Bereiters Fachgebiet sind die 16 Chöre in den evangelischen Gemeinden zwischen Main und Taunus sowie die mehr als 30 Orgeln und vielen Organisten und solche, die es werden wollen. Da sie einen vollen Dienstumfang als Dekanatskantorin hat, kümmert sie sich um alles Organisatorische und die Verwaltung, um Termine und Geld. Sie bleibt aber mit einem etwas verkleinerten Dienstauftrag in Hofheim und Marxheim. Bernhard Zosel, der weiterhin Kantor in Kronberg ist,  kümmert sich um Kinderchöre und Posaunenchöre sowie um andere Instrumentalkreise wie Streichorchester, Akkordeongruppen und Bands aller Art.

Die Ökumene nennt Katharina Bereiter einen „idealen Anknüpfungspunkt“, weil es in der Musik zwischen den Kirchen eine  99prozentige Übereinstimmung geben könne. Das beweise schon der Kollege Zosel, der katholische Kirchenmusik studiert hat. „In der Ausbildung haben wir uns alle mit der selben Musik beschäftigt.“ Die neuen Dekanatskantoren führen die Arbeit von Kantor Axel Braun fort, der Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand getreten ist.

Der Gott der Hoffnung
aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben,
dass ihr immer reicher werdet
an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

(Röm 15,13)

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