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Uniklinik eröffnet „Zentrum für unerkannte Krankheiten“

Deutscher „Dr. House" an Uniklinik

Selim Zillich-Ünal

Er gilt als der deutsche „Dr. House" und ist bei Patienten beliebt. So beliebt, dass es bald ein „Zentrum für unerkannte Krankheiten“ am Universitätsklinikum Marburg-Gießen gibt.

Patienten, die unter unerkannten, komplizierten Krankheiten leiden, finden in Marburg künftig eine Anlaufstelle: An der Uniklinik öffnet am 2. Dezember ein „Zentrum für unerkannte Krankheiten“. Das Konzept sei „wegweisend für Deutschland“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Holger Thiemann, am Mittwoch in Marburg.

Leiter des Zentrums ist der Kardiologe und Internist Jürgen Schäfer, der bekannt wurde, weil er seinen Studenten anhand der Fernsehserie „Dr. House“ schwierige medizinische Fälle erklärte. Als Medien darüber berichteten, häuften sich bei ihm Anfragen von hilfesuchenden Patienten mit einem langen Leidensweg. „Viele Patienten kontaktieren uns, weil sie hoffen, dass wir wie Dr. House vorgehen“, berichtete Schäfer.

Künftig können Patienten das Zentrum über eine eigene Telefonnummer erreichen. Sie benötigen eine Facharztüberweisung oder eine Verlegung von anderen Kliniken. Einige Fälle könnten bereits durch Zusendung der Unterlagen heimatnah für den Patienten gelöst werden. Allerdings stünden auch Betten zur Verfügung, berichtete Schäfer. Rund zehn Ärzte, darunter ein Lungenspezialist, ein Onkologe, ein Spezialist für Innere Medizin und ein Neurologe, arbeiten in einem Beratergremium zusammen.

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

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