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Menschen in Not

Diakonie Katastrophenhilfe ist 60 Jahre alt

Joerg Boethling / Diakonie KatastrophenhilfeMenschenkette, die ein Boot mit Säcken entlädtEine Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Lebensmittel wie Reis und Linsen in Bangladesch.

Seit 1954 unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe Menschen in aller Welt: Bei Umweltkatastrophen, Seuchen und politischen Konflikten.

Christoph Pueschner / Diakonie Katastrophenhilfe3 Personen mit einem überdimensionalen PaketDie Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe überreicht bei der 60-Jahr-Feier ein symbolisches Hilfspaket an eine ihrer Partnerorganisationen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist 60 Jahre alt. Um Menschen in der Not zu unterstützen, fördert das evangelische Hilfswerk rund 150 Projekte jährlich: Vom Wiederaufbau für Taifun-Opfer auf den Philippinen über Ebola-Vorsorge in Liberia bis zur Hilfe für Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien. Damit die Menschen vor Ort das kriegen, was sie brauchen, arbeitet die Katastrophenhilfe mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen.

Hilfe für alle

Das Grundprinzip ist die humanitäre Hilfe - ganz gleich welcher Religion, Nationalität oder Herkunft die Betroffenen sind. Die Arbeit wird aber immer schwieriger, berichtet das Hilfswerk, weil der Klimawandel und politische Konflikte dazu führten, dass mehr Menschen fliehen müssten als je zuvor. Auch deswegen bittet die Organisation weiter um Spenden und wirbt mit Transparenz und dem Spendensiegel des „Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen“. 

Erst helfen, dann beten

Die Diakonie Katastrophenhilfe war in den 1950er Jahren zunächst Teil des Evangelischen Hilfswerks, das sich vor allem um den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kümmerte. 

Die 1954 gegründete Diakonie Katastrophenhilfe hingegen sollte Hilfe im Ausland leisten. Motivation war die christliche Nächstenliebe: Unter dem Motto „Fly now, pray later“ („Fliege jetzt, bete später“) wollten die Mitglieder direkte und unbürokratische Hilfe leisten. Den ersten großen Einsatz hatte das Hilfswerk nach dem ungarischen Aufstand gegen die Sowjetunion 1956, in Folge dessen 200.000 Menschen nach Österreich flüchteten. 

Diakonie Katastrophenhilfe leistet auch langfristige Hilfe

Wichtige Einsatzgebiete waren und sind weltweite Konfliktregionen: Vom Vietnamkrieg über Bürgerkriege in Afrika bis hin zu den Balkanstaaten. Immer wichtiger wurde auch die Hilfe bei Naturkatastrophen und den Folgen des Klimawandels. Die Diakonie Katastrophenhilfe betreibt hier oft langfristige Projekte, von der Prävention bis zum Wiederaufbau. Gerade bei Katastrophen, die schon in Vergessenheit geraten, will sie den Menschen helfen.

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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