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Kirchenpräsident Jung kommentiert die Entscheidung des Bundestags über die Präimplantationsdiagnostik: „Ich hätte mir eine klarere gesetzliche Vorgabe gewünscht.“

„Die PID zielt darauf ab Leben zu ermöglichen und nicht Selektion“

Darmstadt/Berlin, 7. Juli 2011. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Dr. Volker Jung hat die heutige Entscheidung des Bundestags zur Präimplantationsdiagnostik (PID) kommentiert.

„Die PID zielt darauf ab Leben zu ermöglichen und nicht Selektion. Dafür hat der Bundestag mit seiner Entscheidung die Tür geöffnet und zugleich den Betroffenen sowie den Ethikkommissionen die entscheidende Verantwortung auferlegt. Das ist eine große Chance für genetisch belastete Paare, die sich Kinder wünschen. Zugleich ist es eine große Herausforderung für die Entscheidungsträger. Ich kann nur hoffen, dass sie ihre Verantwortung so wahrnehmen, dass auch wirklich Leben ermöglicht wird und nicht der Selektion von menschlichem Leben die Hintertür geöffnet wird. Dafür hätte ich mir eine etwas klarere gesetzliche Vorgabe gewünscht.“ Jung hatte sich im Mai für eine Öffnung der PID in engen Grenzen ausgesprochen. Die aktuelle Entscheidung des Bundestags geht darüber hinaus.

 

Darmstadt, 7. Juli 2011

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

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