Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Asyl

Drei Regierungschefs machen sich für junge Flüchtlinge stark

Dekanat AlsfeldFlüchtlinge lernen DeutschFlüchtlinge lernen Deutsch

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein baden-württembergischer Kollege Wilfried Kretschmann (Grüne) dringen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf ein großzügigeres Bleiberecht für junge Flüchtlinge.

In einem gemeinsamen Brief appellieren sie an Merkel, jungen Asylbewerbern mindestens für die Dauer einer Berufsausbildung in Deutschland einen gesicherten Aufenthalt zu gewähren, wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtet. An diesem Freitag wird im Bundesrat in Berlin über eine Änderung des Bleibe- und Abschieberechts beraten.

Dreyer, Bouffier und Kretschmann argumentieren in dem Brief an die Kanzlerin, bislang könnten Asylbewerber in einer Ausbildung angesichts der aktuell unzureichenden Gesetzeslage nur darauf hoffen, nicht abgeschoben zu werden. Weder die jungen Leute noch die Ausbildungsbetriebe hätten Planungssicherheit. Wünschenswert wäre es zudem, wenn die Flüchtlinge nach abgeschlossener Lehre und mit der Zusage einer Arbeitsstelle eine zunächst befristete Aufenthaltsgenehmigung bekämen.

Initiiert wurde das Schreiben nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" von Kretschmann. Grünen-Politiker der beiden anderen Länder hätten es an Dreyer und Bouffier herangetragen. Die Grünen sind an allen drei Landesregierungen beteiligt.

 

© epd: epd-Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dienen hier ausschließlich der persönlichen Information. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere ihre Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Speicherung in Datenbanken sowie jegliche gewerbliche Nutzung oder Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

to top