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EKHN würdigt Präses der Kirchensynode Ulrich Oelschläger

Ein „quirliger Geist“ wurde 65

Worms, 8. September 2011. Mit einem Empfang hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Präses der Kirchensynode Dr. Ulrich Oelschläger anlässlich seines 65. Geburtstags geehrt.

Bei dem Empfang, der am Donnerstag in Oelschlägers Heimatstadt Worms stattfand, würdigte Kirchenpräsident Dr. Volker Jung als „ein quirligen Geist“ der sich in „zahllosen Einzelprojekten und Engagements in und außerhalb der Kirche“ engagiere. Wörtlich sagte Jung: „Wir danken Dir für Dein jahrzehntelanges Engagement, deine Geduld und deine Beharrlichkeit, Dein reiches Wissen, deine Schaffenskraft und deine unbeirrbare Menschenfreundlichkeit.“ „Einfach ein lieber Kerl“ Der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel dankte Oelschläger für sein „vielfältiges Engagement im Bereich der Musik und der Nibelungenfestspiele sowie bei der Bewahrung der jüdischen Kultur in unserer Stadt“. Er erinnerte zudem daran, dass Oelschläger die Interessen der Stadt im bundesweiten Lenkungsschuss für das Lutherjubiläum 2017 vertrete. Außerdem sei Oelschläger, sagte Kissel unter dem Beifall der Anwesenden, „einfach ein lieber Kerl“: Der rheinhessische Mundartdichter und Wormser Kulturkoordinator Volker Gallé rückte Oelschläger in einem humorvollen Beitrag in den Rang eines regionalen Reformators.

 

Die vier Synodalen, die mit Oelschläger an der Spitze den Kirchensynodalvorstand bilden, stellten insbesondere seine klassische humanistische Bildung und seinen Humor heraus. Sie überreichten ihm eine Software für griechische und hebräische Sprache und das Gesamtwerk von Loriot.
An dem Empfang nahmen circa 150 Persönlichkeiten aus der EKHN, ihren Partnerkirchen sowie aus der Politik, der Kultur und den Vereinen in der Region Worms teil.

Zur Person

Ulrich Oelschläger wurde am 8. September 1946 in Oberhausen in eine Pfarrfamilie hinein geboren und ist in Bielefeld aufgewachsen. Als Zwölfjähriger gelangte er ins rheinhessische Fürfeld im Dekanat Wöllstein. Nach dem Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Bad Kreuznach (1966) studierte Oelschläger in Mainz Germanistik, Theologie, Philosophie und Deutsche Volkskunde. Nach dem Zweiten Staatsexamen wurde er Lehrer am Albert-Einstein-Gymnasium in Frankenthal und unterrichtete dort bis zum Eintritt in den Ruhestand Deutsch, evangelische Religion, Philosophie und Ethik sowie Hebräisch. Seit 1981 wirkte er als Regionaler Fachberater für Evangelische Religion in der Stellung eines Studiendirektors bei der Schulaufsicht. Berufs begleitend studierte er von 1994 bis 2004 in Mainz an der Evangelischen Theologischen Fakultät Judaistik und schloss mit einer Promotion zum jüdisch-christlichen Verhältnis ab. Zu diesem Themenfeld sowie über die Reformationszeit hat er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge publiziert.
Oelschläger wohnt seit 1972 mit seiner Frau in Worms. Seit 1986 ist er Kirchenvorsteher in der Wormser Magnusgemeinde. Er gehört der Dekanatssynode Worms-Wonnegau an und hat als letzter Präses des selbständigen Dekanates Worms die Vereinigung der Dekanate Worms und Osthofen mit gestaltet. Mitglied der Kirchensynode der EKHN ist Oelschläger seit 1992. Seit 1998 gehört er zudem dem Kirchensynodalvorstand (KSV) an.


Darmstadt, 8. September 2011

 

 

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

Religion ist das,
was uns unbedingt angeht.

(Paul Johannes Tillich)

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