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Herbstsynode 2014

Eine Million Euro für Flüchtlingshilfe

Diakonie KatastrophenhilfeFlüchtlinge im Nordirak werden von der REACH, der Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, versorgt

Das großes Engagement in den Gemeinden soll noch stärker unterstützt werden.

Frankfurt a.M., 21. November 2014. Für die Arbeit mit Flüchtlingen wird die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im kommenden Jahr erneut eine Million Euro zusätzlich bereitstellen. Das hat die Synode der EKHN am späten Freitagabend bei ihrer Herbsttagung in Frankfurt am Main beschlossen. Unterstützt werden soll damit die Arbeit von Gemeinden, Dekanaten und evangelischen Einrichtungen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Dazu gehören beispielsweise Hilfen bei der Unterbringung, soziale Betreuung oder Sprachkurse.  

 

Über 51 Millionen Menschen sind auf der Flucht

 

Weltweit seien, so der Beschlusstext der Synode, im Jahr 2013 über 51 Millionen Menschen auf der Flucht. So viele Vertriebene habe es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gegeben. Dabei seien die diesjährigen dramatischen Entwicklungen in Syrien und im Irak noch gar nicht berücksichtigt. Dies mache ein gemeinsames Handeln für die in Europa Hilfe suchenden nötig. Das Ausmaß des ehrenamtlichen Engagements bei der Unterstützung und Begleitung von Flüchtlingen sei „außerordentlich und beeindruckend“, so der Synodentext. Es sei wichtig, Unterstützung, Begleitung und Qualifizierung. Angesichts stark gestiegener Flüchtlingszahlen anzubieten.  

 

Selbst professionelle Stellen kommen an Grenzen

 

Zudem seien die professionellen Beratungsstrukturen für Flüchtlinge derzeit größtenteils überfordert. Die Immer öfter begegneten sie Opfern von Folter und Gewalt, die dringend psychosozial beraten und begleitet werden müssten. Wegen der „immensen psychischen Belastung der unabhängigen Beraterinnen sollte für alle, die es wünschen, der Zugang zu Supervision ermöglicht werden“, so der Beschlusstext.  

 

Aktuell 30 Projekte in Flüchtlingshilfe unterstützt

 

Angesichts der politischen Lage im Nahen und Mittleren Osten hatte die Synode bereits im Jahr 2013 insgesamt eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln werden zurzeit 30 Projekte in Kirchengemeinden, Dekanaten und regionalen Diakonischen Werken im Raum der EKHN unterstützt. Außerdem konnte die professionelle kirchliche und diakonische Beratung vor allem in den beiden Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in Gießen und Ingelheim aufgestockt oder neu etabliert werden.

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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