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Offene Ohren für Mediziner und Pflegende

Entlastungstelefon für Mitarbeitende im Gesundheitswesen

AlexKalina/istockphoto.comTelefontastenFinger drückt die 8 auf einem Telefon

Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte und viele andere Mitarbeitende im Gesundheitswesen sind regelmäßig mit Stresssituationen konfrontiert, müssen weitreichende Entscheidungen treffen, bei denen es um Menschenleben geht. Um sie während der Corona-Krise zu unterstützen, gibt es seit zwei Monaten das Entlastungstelefon.

Während der Corona-Krise machen sie einen der wichtigsten, zugleich aber einen der schwierigsten Jobs in unserer Gesellschaft: Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Therapeuten, Mitarbeitende im Rettungswesen, der Feuerwehr und bei Gesundheitsämtern.

Anonymes und vertrauliches Gesprächsangebot

Um Mitarbeitende im Gesundheitswesen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wird in der Zeit der Corona-Krise ein Entlastungstelefon in Frankfurt für sie angeboten. Die Gespräche sind anonym und vertraulich. Beispielsweise kann über aktuelle Belastungen gesprochen werden, aber auch über andere Themen. Die Beraterinnen und Berater informieren dann beispielsweise über Möglichkeiten der Stressreduktion, vermitteln konstruktive Bewältigungsstrategien oder verweisen an weiterführende psychosoziale Hilfen.

Frankfurter Entlastungstelefon:

Telefon-Nr.: 069-870036090

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 13:00 Uhr

Beratende: Zuhören, begleiten und vermitteln von Informationen

Am anderen Ende der Telefonleitung haben erfahrene Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorger sowie Ehrenamtliche der Stressbearbeitung nach belastenden Einsätzen ein offenes Ort für die Sorgen und Nöte der Anrufenden. Die 66-jährige Notfallseelsorgerin Monika Wiczorek gehört zu dem Team, das das Entlastungstelefon betreut. Sie erklärt, wie sie in erster Linie den Beratung Suchenden beisteht: „Es geht darum, genau zuzuhören, was die einzelnen Menschen beschäftigt, wie es ihnen geht.“ Das Wichtigste sei, Aufmerksamkeit zu signalisieren. So ist Monika-Wiczorek beispielsweise Ärzten, bzw. Therapeuten beigestanden, nachdem diese erfahren hatten, dass einer ihrer Patienten sich am Corona-Virus angesteckt hatte. Ihre Aufgabe sei dann gewesen: „Ich habe darüber aufgeklärt, dass schnellst möglich alle anderen Klienten oder Patienten darüber informiert werden müssen, dass es in der Praxis einen Fall gab, der ansteckend war.“

Das Frankfurter Entlastungstelefon ist ein Gemeinschaftsprojekt des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche und mit Unterstützung der Unfallkasse Hessen.

mehr über das Entlastungstelefon

Hilfe und Seelsorge während der Corona-Krise

Ich bin gewiss,
dass weder Tod noch Leben,
weder Engel
noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes
noch irgendeine andere Kreatur
uns scheiden kann
von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist,
unserm Herrn.

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