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Architektur

Evangelische Akademie Frankfurt feiert Richtfest

Leon Ragan

Moderne trifft auf historisches Gebäude: Im Januar hat für die Evangelische Akademie in Frankfurt der Neubau begonnen. Ab 2017 will sie den Betrieb in dem neuen Glashaus wieder aufnehmen.

Die Evangelische Akademie Frankfurt hat in ihrem Neu- und Erweiterungsbau am Römerberg 9 Richtfest gefeiert. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres erhält das bisherige Gebäude gegenüber dem Historischen Museum und der Alten Nikolaikirche ein steileres, 5,50 Meter höheres Satteldach und wird mit einer Glashülle umgeben. Die Fassade wird mit senkrechten und diagonalen Ornamenten bedruckt.

Erhalten bleibt bei dem Umbau die Form des Gebäudes und der Charakter eines auf Säulen „schwebenden Hauses“, wie Claudia Meixner vom Büro „Meixner Schlüter Wendt Architekten“ betonte. Es nehme die Struktur der benachbarten Gebäude mit ihrem historischen Fachwerk beziehungsweise dem Dekor der Nachkriegszeit auf und entwickele sie an diesem „bedeutenden Ort“ weiter. Außerdem stehe es für Transparenz und Beteiligung. „Die Aktivitäten werden von außen sichtbar sein und machen das Haus lebendig“, sagte Meixner.

Bau kostet rund 7 Millionen Euro

Der Umbau des 50er-Jahre Gebäudes hatte im Sommer vergangenen Jahres begonnen. Bauherren sind der Evangelische Regionalverband Frankfurt (ERV) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die für ihr Projekt rund sieben Millionen Euro eingeplant haben.

Nach der Fertigstellung des Gebäudes stehen der Akademie mehr als 800 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Mit zwei großen Sälen  und vier zusätzlichen Seminarräumen werden dann dort nicht nur große Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen, sondern auch mehrere Tagungen gleichzeitig stattfinden können.

Begegnungsort für Menschen und Kirche 

Am Römerberg 9 werde ein „Sinnort für Frankfurt“ entstehen, an dem Menschen aus allen Kulturen und Religionen über wichtige Zukunftsfragen diskutieren könnten, kündigte Akademiedirektor Thorsten Latzel an. Er sei froh und dankbar für diesen attraktiven Raum im Herzen der Stadt. „Es ist keineswegs selbstverständlich, dass die evangelische Kirche eine solche Investition in die Zivilgesellschaft tätigt.“

Der evangelische Stadtdekan und ERV-Vorsitzende Achim Knecht erbat den Segen Gottes für das Bauprojekt und zitierte Psalm 127: „Wo der Herr nicht das Haus bauet, so arbeiten umsonst, die dran bauen.“ Außerdem gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass in den Räumen der Akademie „Kirche und Gesellschaft zusammenkommen“.

Die Evangelische Akademie Frankfurt war 2012 durch den Zusammenschluss der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Evangelischen Frankfurter Stadtakademie „Römer9“ entstanden. Für große Tagungen nutzt die Akademie Frankfurt derzeit vor allem das Martin-Niemöller-Haus in Schmitten im Taunus.

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

(Psalm 31,9)

Psalm 31,9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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