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Bildung

Evangelische Akademie Frankfurt lotet Grenzen aus

querbeet/istockphoto.comAm Frankfurter Römerberg baut die Evangelische Akademie derzeit ihren neuen Sitz

Die Evangelische Akademie Frankfurt beschäftigt sich im zweiten Halbjahr 2016 mit „Grenzwelten - Weltgrenzen“. Von der ökologischen Zwei-Grad-Marke über Ober- und Außengrenzen bei der Migration bis hin zu den Grenzen in der Genforschung, vom Brexit bis zur Rolle der Literatur und des Theaters in der Migrationsgesellschaft reichen die Themen der Veranstaltungen.

Die Evangelische Akademie Frankfurt nimmt sich im zweiten Halbjahr 2016 das Thema „Grenzwelten - Weltgrenzen“ vor. Der Gedanke der Grenze rücke immer mehr ins Zentrum, sagte der Akademiedirektor Thorsten Latzel am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Von der ökologischen Zwei-Grad-Marke über Ober- und Außengrenzen bei der Migration bis hin zu den Grenzen in der Genforschung spielten „Schwellen“, „Schranken“ und „rote Linien“ eine immer größere Rolle. Zum Auftakt schildern am 7. September im Historischen Museum Frankfurt ein Philosoph, ein Weltraumforscher und ein Kapitän ihre besonderen Erfahrungen mit Grenzen.

Brexit und Holocaust werden Themen sein

Die Akademie beschäftigt sich auch mit der Situation in Europa nach dem Brexit (30.9./1.10.), mit neuen Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust (26.-28.10.), mit der Wehrmachtsausstellung und ihren Folgen (4./5. November), mit der Schöpfungstheologie von Paul Tillich (1.11.) oder der Rolle der Literatur und des Theaters in der Migrationsgesellschaft (29.10. und 26.11.).

Viele Veranstaltungsorte

Insgesamt stehen bis Dezember mehr als 30 Veranstaltungen aus den Bereichen Religion und Politik, Theologie und Kirche, Wirtschaft und Recht, Europa und Jugend, Kultur und Medien, Kunst und Stadt sowie Naturwissenschaft und Technik auf dem Programm. Veranstaltungsorte sind neben dem Historischen Museum unter anderem das Dominikanerkloster, die Bildungsstätte Anne Frank, die katholische Hochschule St. Georgen, das Deutsche Filmmuseum und das Martin-Niemöller-Haus in Schmitten im Taunus. Der eigentliche Sitz der Akademie am Frankfurter Römerberg wird noch bis Frühjahr 2017 umgebaut.

Offenbach steht im Fokus

Das Kulturprojekt „Büro der Veränderung“ widmet sich im kommenden Halbjahr der Stadt Offenbach: ihren strukturellen Problemen, aber auch ihren Potenzialen als „Kreativ- und Gründer/innenstadt“. Die Evangelische Akademie Frankfurt war 2012 durch den Zusammenschluss der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der evangelischen Frankfurter Stadtakademie „Römer9“ entstanden. 

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Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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