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Evangelische Bank startet Crowdfunding-Portal

TerricDelayn/istockphoto.comEuroscheine in der FlascheCrowdfunding : Mit den technischen Möglichkeiten der digitalen Welt ist das Sammeln von Spenden heute viel einfacher als in früherer Zeit.

Die Evangelische Bank will soziales Engagement fördern. Auf einer Internetseite könnten als gemeinnützig anerkannte Institutionen wie Kirchengemeinden, Fördervereine oder auch Kindertagesstätten für konkrete Projekte Geld einwerben. Die Bank selbst unterstützt die Projekte mit insgesamt 10.000 Euro.

Mit einem Crowdfunding-Portal will die Evangelische Bank soziales Engagement fördern. Auf der Internetseite „www.zusammen-gutes-tun.de” könnten als gemeinnützig anerkannte Institutionen wie Kirchengemeinden, Fördervereine oder auch Kindertagesstätten für konkrete Projekte Geld einwerben, teilte die Bank am Freitag in Kassel mit. Zu jeder Spende von mindestens fünf Euro gebe die Bank zehn Euro dazu. Für diese Zuschüsse hat die Bank zunächst 10.000 Euro bereitgestellt.

Zuschuss der Bank

Momentan seien 17 Projekte auf der Plattform, die seit Anfang September freigeschaltet ist, zu finden, sagte Öffentlichkeitsreferent Albrecht Weisker. Acht weitere Projekte befänden sich in Vorbereitung. Von den 10.000 Euro, die als Zuschuss bereitständen, sei mittlerweile schon die Hälfte vergeben. Die Projekte, für die gesammelt werde, kämen aus den Bereichen Kirche, Soziales, Erziehung und Bildung, Inklusion sowie Nachhaltigkeit.

In einer Startphase müssten die Projektinitiatoren ihre Idee zunächst selbst auf der Plattform einstellen, erläuterte Weisker. Auch Bilder oder Filme könnten hochgeladen werden. Dann gelte es, „Fans” für das Projekt zu gewinnen. Je nach Finanzierungsbedarf müssten dies zwischen 20 und 100 sein. „Eine finanzielle

Verpflichtung geht ein Fan nicht ein”, betonte Weisker. Die Höchstgrenze für ein Projekt liege bei 20.000 Euro.

Seien genügend „Fans” gewonnen, gehe das Projekt in die Finanzierungsphase, die auf zehn Wochen begrenzt sei. Innerhalb dieses Zeitraumes müsse das Projekt finanziert sein, sonst gelte es als gescheitert und die Spender erhielten ihr Geld zurück. Während dieser Phase könnten die Initiatoren auch weitere Informationen auf der Plattform einstellen. Momentan gebe es schon einige Projekte, die überfinanziert seien, vereinzelt werde es aber knapp, sagte Weisker.

Insgesamt hätten sie bereits knapp 17.700 Euro gesammelt. Die Plattform stehe auch Nutzern offen, die nicht Kunde der Kirchenbank seien.

www.zusammen-gutes-tun.de

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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