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Deutsche Sprache

„Flüchtlinge“ ist Wort des Jahres 2015

GfdS

Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden hat sich entschieden. „Flüchtlinge“ belegt den ersten Platz des Wort des Jahres 2015. Die Worte „Je suis Charlie“ und „Grexit“ landeten auf Platz drei und vier.

„Flüchtlinge“ist das Wort des Jahres 2015. Dies gab die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag in Wiesbaden bekannt. Sie kürt seit 1977 regelmäßig Wörter und Wendungen, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben. 2014 hatte die Jury „Lichtgrenze“ in Anspielung auf die Lichtinstallation bei den Berliner Feiern zu 25 Jahren Mauerfall zum Wort des Jahres gewählt.

Das Substantiv „Flüchtlinge“ stehe für das beherrschende Thema dieses Jahres, begründete die Jury die diesjährige Wahl. Zudem sei es auch sprachlich interessant, sagte Professor Peter Schlobinski von der Universität Hannover. Auf Platz zwei der Wörter des Jahres kam „Je suis Charlie“. Mit dem Spruch bekundeten nach dem Terroranschlag auf das französische Satireblatte „Charlie Hebdo“ weltweit Millionen Menschen ihre Solidarität mit den Opfern. Auf den dritten Platz wurde „Grexit“ für den zweitweise drohenden Ausschluss Griechenlands aus dem Euro platziert.

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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