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„Barriere-Barometer”

Frankfurt auf Platz zwei bei Umfrage zu Barrierefreiheit

pixabay/katermikeschPlexiglasschild mit Rollstuhlfahrer-Piktogramm und Richtungspfeil

Frankfurt am Main liegt bei einer Umfrage zum Thema Barrierefreiheit unter den fünf größten deutschen Städten auf Platz zwei. In der von der „Aktion Mensch” in Bonn am Mittwoch vorgestellten Studie bekam Frankfurt erneut die zweitbeste Bewertung nach München. Die Plätze drei bis fünf belegen Berlin, Hamburg und Köln.

Laut der Umfrage sagen 56 Prozent der Frankfurter, dass in ihrer Stadt Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenleben - 2016 waren es noch 50, bei der ersten Befragung 2012 lediglich 44 Prozent. Zudem sagten 60 Prozent der Frankfurter Befragten, dass ihnen das Thema Barrierefreiheit heute öfter begegne als früher. Was die Vorbildfunktion ihrer Stadt angeht, sind die Frankfurter Bürger eher kritisch: Nur 24 Prozent sehen Frankfurt als Vorbild für Barrierefreiheit. Der Wert ist damit um 3 Prozentschlechter als im Vorjahr, liegt allerdings über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 20 Prozent.

Barrieren in den Köpfen fallen

„Diese Entwicklung macht Mut”, sagte Aktion-Mensch-Vorstand Armin von Buttlar. „Sie zeigt, dass Barrieren auch in den Köpfen fallen und Themen wie Inklusion, Begegnung und Barrierefreiheit immer selbstverständlicher werden.”

Anlass des „Barriere-Barometers” ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, den die Aktion Mensch unterstützt. Ziel der Befragung ist es, das Stimmungsbild zum Thema Barrierefreiheit aufzuzeigen und Handlungsbedarf auszumachen. Nach 2012 und 2016 handelt es sich um die dritte Studie dieser Art. Das Münchner Meinungsforschungsinstitut Innofact AG hat sie durchgeführt und dazu im April 2017 rund 1.000 Menschen in ganz Deutschland sowie 2.000 Personen in den untersuchten Großstädten befragt.


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Wer Halt gewährt,
verstärkt in sich den Halt.

(Martin Buber)

Martin Buber

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages_rusm

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