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Treffen von Leitenden Geistlichen

Für eine Kirche, die sich auf die Gesellschaft bezieht

Deschner/EKHNPrälate, Pröpste und LandessuperintendentenVon Friesland bis Bayern: Geistlich Leitende im regionalbischöflichen Amt aus ganz Deutschland haben sich in Frankfurt getroffen

Ein Amt mit vielen Bezeichnungen: In Ostfriesland heißt es Superintendent, in Württemberg Prälat und in der EKHN ist es der Propst. 21 Vertreter eines regionalbischöflichen Amtes haben sich in dieser Woche in Frankfurt am Main getroffen, um über aktuelle Herausforderungen der Kirche zu sprechen.

Frankfurt a.M., 26. Juni 2015.  Mehr als 20 Leitende Geistliche aus den Regionen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben sich von Dienstag bis Freitag (26. Juni) in Frankfurt am Main zu ihrem diesjährigen Arbeitstreffen versammelt. Auf dem Programm stand neben Gesprächen mit Vertretern der Stadt Frankfurt vor allem der kollegiale Austausch sowie eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen kirchlichen Herausforderungen. Diskutiert wurde dabei von den Kirchenvertretern aus Ostfriesland über Berlin bis Württemberg unter anderem über die Zukunft des Pfarrberufes und den erwarteten Mitgliederrückgang in der evangelischen Kirche.

Die Frauen und Männer in regionaler Führungsverantwortung, die je nach Landeskirche Regionalbischöfe, Superintendenten, Prälaten oder Pröpste heißen, debattierten nach Angaben der gastgebenden Pröpstin Gabriele Scherle dabei auch darüber, wie alternative Zugänge zum Pfarrberuf aussehen könnten. Als Beispiel nannte Scherle die Möglichkeit württembergischer Diakone, die in etwa mit den hessen-nassauischen Gemeindepädagogen vergleichbar sind. Sie seien in der dortigen Landeskirche Mitglieder der Kirchenvorstände und besäßen hohe Entscheidungskompetenzen.  

Nach Ansicht Scherles ist es wichtig, die jetzt nötigen Strukturveränderungen in der Kirche behutsam anzugehen und zu begleiten, ohne Mitarbeitende und Gemeinden zu überlasten. Bei allen organisatorischen Fragen dürfe zudem nicht die Kernaufgabe der Kirche vergessen werden. „Es geht darum, dass  das Evangelium unter die Leute gebracht werden soll“, sagte Scherle. Für alle Teilnehmenden des Leitungstreffens sei es zudem ein wichtiges Anliegen, auch in Zukunft für eine Kirche zu sorgen, die „sich auf die gesellschaftlichen Herausforderungen bezieht“.  Als vorbildhaft nannte Scherle etwa die Flüchtlingsarbeit in vielen Gemeinden.

An dem Treffen der Geistlichen im sogenannten „Regionalbischöflichen Amt“ nahmen neben Scherle unter anderem die Pröpstin für Starkenburg, Karin Held, der Propst für Süd-Nassau, Oliver Albrecht, die Kasseler Pröpstin Katrin Wienhold-Hocke, der Hanauer Propst Bernd Böttcher und die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein teil. 

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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