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Gebetswoche

Gebetswoche ruft zu Gastfreundschaft auf

Alex Motrenko/istockphoto.comEine Frau im GebetEine Frau im Gebet

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen hat am Sonntag begonnen. Das Motto lautet „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ und soll auf Geflüchtete und Fluchtursachen hinweisen.

Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst in Hannover haben Christen unterschiedlicher Konfessionen am Sonntag die Gebetswoche für die Einheit der Christen eröffnet. Der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron erinnerte in seiner Predigt an die Verpflichtung der Christen zu Menschlichkeit und Gastfreundschaft allen Fremden gegenüber. Das gelte vor allem auch in der Flüchtlingsfrage und für die Rettung von Menschen aus dem Mittelmeer, betonte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main.

Mit dem Motto „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ macht die Gebetswoche darauf aufmerksam, dass weltweit Menschen auf der Flucht sind, um Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu entkommen. Miron forderte, Menschenliebe dürfe sich nicht auf materielle Dinge beschränken. Das christliche Bild von der Gleichheit aller Menschen vor Gott gebiete, jeden Menschen zu ehren und zu respektieren. „Es geht darum, das Bild Gottes in jedem Menschen zu entdecken“, sagte er laut Predigtmanuskript.

Die weltweite Gebetswoche zur Einheit der Christen startet nach Angaben der ACK jedes Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst in wechselnden Städten. An der Aktion beteiligen sich traditionell Christen aller Konfessionen. Die 1948 gegründete Arbeitsgemeinschaft repräsentiert rund 50 Millionen Christinnen und Christen in Deutschland.

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In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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