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Zum Tode Peter Steinackers

Gedenkgottesdienst für früheren Kirchenpräsidenten geplant

EKHNGedenken an Peter Steinacker

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau nimmt am 28. April um 17 Uhr in der Frankfurter Katharinenkirche Abschied von dem verstorbenen früheren Kirchenpräsidenten Peter Steinacker.

Darmstadt, 16. April 2015. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) würdigt den am Dienstagabend verstorbenen langjährigen Kirchenpräsidenten Peter Steinacker am 28. April mit einem Gedenkgottesdienst in Frankfurt am Main. Die Feier in der Katharinenkirche an der „Hauptwache“ in Frankfurt beginnt um 17 Uhr. Sie wird unter anderem vom amtierenden Kirchenpräsidenten Volker Jung, seiner Stellvertreterin Ulrike Scherf und dem hessen-nassauischen Präses Ulrich Oelschläger gehalten. Der Gedenkgottesdienst ist öffentlich. Die Trauerfeier findet zuvor im engen Familienkreis statt.

Profilierter Theologe mit weitem Horizont

Der frühere Kirchenpräsident Prof. Dr. Dr. hc. Peter Steinacker war am Abend des 14. April 2015 in Frankfurt nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren verstorben. Er stand von 1993 bis 2008 an der Spitze der EKHN. Kirchenpräsident Volker Jung würdigte seinen Vorgänger als „klar profilierten Theologen des offenen und kontroversen Dialogs“. Steinacker habe immer „für eine weltoffene, theologisch anspruchsvolle, gesellschaftlich engagierte und zugleich dialogbereite Kirche gestanden“. Der Präses der Kirchensynode der EKHN, Ulrich Oelschläger, bezeichnete Steinacker als Leitenden Geistlichen, der „seine Kirche immer mit theologischer Prägnanz und gesellschaftspolitischer Relevanz“ geführt habe. Er sei nicht nur ein „hoch geachteter Theologe, sondern auch ein ebenso hochgebildeter intellektueller Denker mit weitem Horizont“ gewesen.

Betroffenheit in Kirche und Politik über den Tod

Zahlreiche Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft haben betroffen auf den Tod des früheren Kirchenpräsidenten reagiert. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, würdigte Steinacker als „weltoffenen und leidenschaftlichen Theologen“, den eine große „Menschenzugewandtheit“ ausgezeichnet habe. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier bezeichnete Steinacker als „herausragenden Theologen, ein Mann des fruchtbaren Dialogs, als klugen Kopf, aber auch als kritischen Geist“. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer nannte Steinacker einen „konstruktiven und verlässlichen Ansprechpartner“, dem es wichtig gewesen sei, die Kirche an den Menschen zu orientieren. Mit großer Betroffenheit hat der Bischof der benachbarten Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, von der Nachricht erfahren: „In Peter Steinacker habe ich nicht nur einen engagierten und geistlich tief verbundenen ehemaligen Kollegen im Leitungsamt verloren, sondern auch einen guten Freund.“ Das Diakonische Werk Hessen reagierte „mit großer Bestürzung und Trauer“ auf die Todesnachricht. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen sagte, dass Steinacker „durch theologische Impulse, kirchenleitende Entscheidungen und sozialpolitische Stellungnahmen“ die „Arbeit der Diakonie zukunftsweisend begleitet“ habe. Der rheinische Präses Manfred Rekowski würdigte den verstorbenen Theologen als „liebenswerten Menschen und leidenschaftlichen Theologen und ein Prediger, der es verstand, vom menschenfreundlichen Gott und seiner Zuwendung zur Welt so eindrücklich und anschaulich zu sprechen.“

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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