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Banken/Entwicklungshilfe

Genossenschaft Oikocredit wächst um 23 Prozent

Sava Alexandru/istockDie EKHN achtet bei der Geldanlage auf NachhaltigkeitDie Genossenschaft Oikocredit wurde 1975 auf Initiative des Ökumenischen Rats der Kirchen gegründet. Sie beschäftigt derzeit weltweit 260 Menschen. Ihr Hauptsitz liegt im niederländischen Amersfoort.

Die internationale Genossenschaft Oikocredit hat ihre Finanzierungen in Schwellen- und Entwicklungsländern im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf mehr als 907 Millionen Euro gesteigert. „Seit Ausbruch der Finanzkrise sehen wir ein zunehmendes Interesse an ethischen Geldanlagen”, sagte Matthias Lehnert, Geschäftsführer von Oikocredit Deutschland, am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Der Überschuss betrug im Jahr 2015 rund 15,4 Millionen Euro. Dies ist ein Rückgang von knapp 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bart van Eyk, Direktor für Kapitalbeteiligungen von Oikocredit International erklärte dies damit, dass 2014 ein besonders gutes Jahr gewesen sei. Anlagen in Fremdwährungen seien 2014 besonders gut bewertet gewesen, außerdem seien mehr Eigenbeteiligungen verkauft worden als im vergangenen Jahr.

Erneuerbare Energien sind nach van Eyks Worten das am schnellsten wachsende Portfolio, allerdings auf niedrigem Niveau. Investitionen in Solar-, Wasser- und Windkraft machten derzeit rund zwei Prozent aus. Im Jahr 2020 sollten es 15 bis 20 Prozent sein, sagte van Eyk. Derzeit macht das inklusive Finanzwesen - etwa Mikrokredite, Versicherungen oder Sparkonten - mehr als vier Fünftel des Geschäfts aus. Daneben investiert Oikocredit stark in landwirtschaftliche Unternehmen.

Fast die Hälfte der Finanzierungen flösse nach Lateinamerika, erläuterte van Eyk. Daneben werde Afrika mit derzeit 18 Prozent immer wichtiger. Das Darlehenskapital komme fast zur Hälfte aus Deutschland. Kapitalgeber seien vor allem Privatpersonen oder kirchliche Institutionen, von der einzelnen Kirchengemeinde bis zum Bistum oder bis zur Landeskirche.

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von pawel-furman / unsplash

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