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Werke sind ab April 2017 in Darmstädter Kirchen zu sehen

Gewinnerinnen und Gewinner für neuen evangelischen Kunstpreis stehen fest

Djuenger (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DA_marktkircherathaus.jpg), „DA marktkircherathaus“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcodeStadtkirche DarmstadtStadtkirche Darmstadt

Die jungen Künstler Daniela Kneip Velescu, Georg Lutz und Lisa Weber siegen bei der "kunstinitiative2017" können damit drei Kirchen mit ihren Ideen zum Thema Gnade ausstatten. Mit dem Preisgeld von je 15.000 Euro werden die prämierten Ideen nun bis 30. April 2017 realisiert.

Darmstadt, 21.Juli 2016. Zwei Künstlerinnen und ein Künstler sind von einer Fachjury als Preisträger der neuen "kunstinitiative2017" als Sieger ausgewählt worden, wie die hessen-nassauische Kirche am 21. Juli mitteilte. Daniela Kneip Velescu, Georg Lutz und Lisa Weber können damit drei Kirchen mit ihren Ideen zum Thema Gnade ausstatten. Die „kunstinitiative2017“ versteht sich als Förderpreis für junge Kunst und wurde von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erstmals zum 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 ausgeschrieben. Mit dem Preisgeld von je 15.000 Euro werden die prämierten Ideen nun bis 30. April 2017 realisiert und sind dann bis Juni 2017 in drei Kirchen in Darmstadt zu sehen. Insgesamt 17 Künstlerinnen und Künstler hatten 16 Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Alle setzten sich mit dem vorgegebenen Thema Gnade und Ideen zur Verwirklichung in einem Kirchenraum auseinander.

Für die Michaelskirche wird Daniela Kneip Velescu im Innen- und Außenbereich mit textilen Materialien arbeiten. Die 1982 in Rumänien geborene Künstlerin, die in Frankfurt lebt und arbeitet, wird Gnade in humorvoller Weise als spirituelle Energie darstellen, die Menschen verbindet. Der Stuttgarter Georg Lutz (geb. 1987) wird die Martinskirche mit einer Installation bestücken, die auf verblüffende Weise das Thema Gnade mit Beten verknüpft. 

Die Stadtkirche als dritter Ort des Projektes wird eine Videoinstallation von Lisa Weber zeigen. Die 1985 geborene Künstlerin lehrt an der Kunsthochschule Mainz. Ihr Kurzfilmprojekt nähert sich dem Thema über die Frage, wie Menschen sich und andere sehen – und was sie nicht sehen.

Die drei Kirchen liegen nicht weit auseinander und sind während der Ausstellungsdauer auch unter der Woche verlässlich für einen Besuch geöffnet.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 30. April 2017 durch Kirchenpräsident Volker Jung statt. Bis Juni 2017 werden dann Künstlergespräche, Vorträge, musikalische Veranstaltungen und Gottesdienste das Projekt begleiten. Zudem wird ein Katalog erscheinen, in dem auch alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge dokumentiert werden.

Mehr Informationen:

Die Projektleitung liegt bei Markus Zink, Zentrum Verkündigung, Frankfurt am Main und Christian Kaufmann, Evangelische Akademie Frankfurt.

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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