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Große Resonanz für das Programm der evangelischen Kirche beim Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim Mobile Lichtkirche an zentraler Stelle

„Glauben auf die Plätze und Straßen getragen“

Ingelheim, 3. Juni 2012. Das Engagement der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie auf dem Rheinland-Pfalz-Tag ist auf große Resonanz gestoßen und hat viele beeindruckt.

Diese positive Bilanz zogen die Verantwortlichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) heute (Sonntag, 3. Juni 2012) zum Ende des Festtags der Rheinland-Pfälzer in Ingelheim. Auch Ministerpräsident Kurt Beck und Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Clauss werteten das Engagement der EKHN überaus postiv. Das vielfältige Programm, das Kirche und Diakonie gemeinsam gestaltet hatten, fand rund um die mobile Lichtkirche auf dem Neuen Markt vor dem Rathaus sowie in den beiden evangelischen Kirchen in Ingelheim statt.

Für Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat der Auftritt der EKHN in Ingelheim erneut gezeigt, dass Kirche dort mitten hinein gehört, wo sich die Menschen treffen: "Mit unserer Lichtkirche
waren wir auf dem Rathausplatz und damit an zentraler Stelle mit dabei. Dafür bin ich dem Land und der Stadt sehr dankbar. Für uns war das ein zusätzlicher Ansporn, den Besuchern ein hochkarätiges Programm anzubieten. Das Team der EKHN und der Diakonie hat dies mit viel ehrenamtlicher Unterstützung aus den Kirchengemeinden und dem Dekanat auf großartige Weise getan. Es hat damit den Auftrag des Evangeliums in die Tat umgesetzt, unseren Glauben auf die Plätze und Straßen zu tragen, öffentlich zu machen, dass Gott
unser Leben begleitet und erfüllen will. Mich persönlich hat am meisten bewegt, beim Eröffnungsabend erstmalig eine der beiden neu gegossenen Glocken zu läuten – ein bewegender geistlicher Moment!"

Diakoniechef Gern: „wunderbare Mischung aus Unterhaltung und Talkrunden“

Der Vorstandsvorsitzende des DWHN Pfarrer Dr. Wolfgang Gern ergänzte: „Auf dem Rheinland-Pfalz-Tag hat sich dankbar bestätigt, dass das Bundesland und die Stadt Ingelheim ein Herz für Diakonie haben. Die Sorge für Kinder und Jugendliche, für
pflegebedürftige Menschen, für Wohnungslose und Flüchtlinge - all das verbindet uns. Wir waren mit Ständen und Gesprächsangeboten vertreten. Politik und Kirche waren hochrangig zu Gast auf der Blauen Couch der Diakonie. Alles in allem eine wunderbare Mischung aus gelöster Unterhaltung und ernsthaften Talkrunden. Nicht zu vergessen: Kirche und Diakonie haben ihr Programm gemeinsam gestaltet und gezeigt, dass der Glaube mit Lust und Liebe ans Werk geht und ein Füreinander-Glaube ist und sein muss.“

Das evangelische Programm auf dem Rheinland-Pfalz-Tag war am Sonntag mit einem gut besuchten Gottesdienst zu Ende gegangen. Ihn hatten Propst Dr. Klaus-Volker Schütz und Dekanin Annette Stegmann rund an der Lichtkirche unter dem Motto „Rejoice - Lobe den
Herrn meine Seele“ (aus Psalm 104) gehalten. Musikalisch gestaltet wurde er von „PopChorn“, dem Pop- und Gospelchor aus Klein-Winternheim, und in Gebärdensprache übersetzt von Pfarrerin Birgit Gobat-Bernhard von der Gehörlosenseelsorge im Raum Mainz/Worms. Auch die weißen Flugtauben ließen sich nicht vom grauen Himmel abschrecken und stiegen von der Lichtkirche hoch in alle Himmelsrichtungen.

Ein Höhepunkt am Vortag war der ökumenische Gottesdienst in der evangelischen Saalkirche mit Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und Karl Kardinal Lehmann, der die Predigt zum Thema „Immer im Licht“ hielt. Den Gedanken des Lichts setzten auch die Burgkirche und Saalkirche in einem gut besuchten Rahmenprogramm während des Rheinland-Pfalz-Tages um. Zudem sorgten drei Diakonische Werke aus drei Landeskirchen (Zoar, die Stiftung Kreuznacher Diakonie sowie das Diakonische Werk Hessen-Nassau) für eine deutlich wahrnehmbare Präsenz innerhalb des bunten Geschehens des rheinlandpfälzischen Landesfestes. Unzählige Besucher waren an den drei Tagen die leichte Anhöhe hinauf zum Neuen Markt geströmt, den die Lichtkirche auf ungewöhnliche Weise in ein
besonderes Licht tauchte.

„In all‘ diesen Tagen konnte man deutlich die friedliche Atmosphäre rund um die Lichtkirche spüren. Gerne folgten die Besucher des Rheinland-Pfalz-Tages dem einladenden violetten Teppich und wurden dafür auch mit etwas Besonderem, nämlich mit einem Kunstwerk auf Zeit belohnt“, zeigt sich Projektleiter Wolfgang H. Weinrich hoch erfreut über den Erfolg der mobilen Lichtkirche, die in Ingelheim zum ersten Mal mit dem „Darmstädter Kreuz“ des Künstlers Harun Kloppe ausgestattet war. Ebenfalls eine positive Bilanz zieht die Geschäftsführerin des Auftritts der EKHN in Ingelheim, Pfarrerin Silke Bretschneider-Müller: “Uns ist es gelungen zu zeigen, dass Kirche im doppelten Sinn schön ist - als Gebäude und als Lebensgemeinschaft“.
Weitere Infos unter www.lichtkirche.de

Darmstadt, 3. Juni 2012

 

Verantwortlich: gez. Pfarrer Stephan Krebs, Pressesprecher

 

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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