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Digitale Synode

Hessen-Nassaus Frühjahrssynode startet mit Lagebericht und Propstei-Wahl

Erika von BassewitzAlle Synodalen auf einen BlickDigitales Gruppenfoto der Synodalen (Archivbild/2020)

Seit Donnerstagmorgen tagt das EKHN-„Kirchenparlament“ wieder per Videoschalte. Heute auf der Tagesordnung stehen unter anderem der traditionelle Bericht des Kirchenpräsidenten zur Lage in Kirche und Gesellschaft sowie die Wahl des neuen Propsts oder der Pröpstin für den Bereich Starkenburg.

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist am Donnerstagmorgen mit einer Andacht per Videostream gestartet. Noch bis Samstag beraten die 140 Delegierten wegen der Corona-Pandemie bereits zum zweiten Mal rein digital. Vom Organisationszentrum im Frankfurter Dominikanerkloster aus werden die Synodalen des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums unter der Leitung von Präses Ulrich Oelschläger per Videoschalte miteinander verbunden. Themen sind heute unter anderem der Lagebericht von Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung mit einer Position zum assistierten Suizid sowie die Wahl einer Pröpstin oder eines Propstes für den südhessischen Bereich Starkenburg. Die Sitzung wird online ins Internet übertragen auf www.ekhn.de.

 

Kirchenpräsident zur Lage in Kirche und Gesellschaft

 

Am Vormittag wird Kirchenpräsident Volker Jung zum Auftakt traditionell seine Rede zur Situation in Kirche und Gesellschaft halten (ab 10 Uhr). Er hat angekündigt unter anderem zum Thema assistierter Suizid und der Lage geflüchteter Menschen Stellung zu beziehen, die im medialen Bewusstsein weitgehend verdrängt ist. Zudem will er im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentags auch auf das Verhältnis zwischen evangelischer und katholischer Kirche eingehen.

 

Neuwahl in der Propstei Starkenburg

 

Daneben steht am Nachmittag (ab 15 Uhr) die Neuwahl eines Propstes oder einer Pröpstin für den Bereich Starkenburg in Südhessen auf der Tagesordnung der Synode. Amtsinhaberin Karin Held war dort seit 1998 Leitende Geistliche in dem Amt, das mit einer Regionalbischöfin vergleichbar ist. Ihre Nachfolge wollen die Studienleiterin im Religionspädagogischen Institut der EKHN für die Region Darmstadt, Kristina Augst (52), und der Pfarrer auf der Pastorenstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Irland und frühere Dekan im Odenwald, Stephan Arras (59), antreten.

 

Hintergrund zur Synode

 

Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das „maßgebende Organ“ der hessen-nassauischen Kirche. Sie erlässt Gesetze, besetzt durch Wahl die wichtigsten Leitungsämter und beschließt den Haushalt. Aktuell hat sie 140 Sitze. Als das maßgebende Organ geistlicher und rechtlicher Leitung trifft sie auch wichtige kirchenpolitische Entscheidungen. Ausschüsse und regionale Arbeitsgruppen bereiten die Entscheidungen vor. Geleitet wird die Synode vom Kirchensynodalvorstand mit einem oder einer Präses. Gemäß Kirchenordnung sollen möglichst zwei Drittel der gewählten Synodalen nichtordinierte Gemeindemitglieder sein, ein Drittel Pfarrerinnen und Pfarrer.

 

 

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Jesaja 43, 1

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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