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Gesund sein und bleiben

Hessischer Gesundheitspreis für Präventionsprojekte

(c) HSMIGruppenbildDie Preisträger des Sonderpreises "Ganzheitliche Gesundheitsförderung im Evangelischen Familienzentrum VIERWÄNDE" (von links): Dr. Frank Wagner, Jennifer Kunz. Gesundheitsminister Stefan Grüttner, Lisa Grebe und Dabiela Kobelt Neuhaus.

Mehrere Projekte zur Förderung und Prävention sind am Donnerstag mit dem diesjährigen Hessischen Gesundheitspreis ausgezeichnet worden. Unter anderem das Projekt „Gesund im Quartier“ der Markus-Diakonie in Frankfurt und das Evangelische Familienzentrum „Vierwände“ in Dautphe.

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) übergab die mit jeweils 2000 Euro dotierten Auszeichnungen in seinem Wiesbadener Ministerium an die Preisträger. „Durch Strategien der Gesundheitsförderung und Prävention können wirkungsvolle Maßnahmen entwickelt werden, die vorhandene Gesundheitsressourcen stärken, sowie das Entstehen und die Verschlimmerung von Krankheiten verhindern oder hinauszögern”, sagte er bei der Feierstunde. Das hätten die Preisträger mit ihren Projekten eindrucksvoll gezeigt.

Freischwimmer

Preisträger in der Kategorie „Gesund Aufwachsen” ist das Darmstädter Präventions- und Stärkungsprojekt „Die Freischwimmer”. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren, deren Eltern oder Bezugspersonen psychisch erkrankt sind. Hauptziel ist dabei neben dem Schutz des Kindeswohls die Prävention von psychischer Erkrankung und/oder Sucht. Zudem sollen Bindungsabbrüche der Jugendlichen selbst verhindert sowie Bewältigungsstrategien vermittelt werden. Dazu dienen vor allem Einzel-, Eltern- und Familiengespräche sowie therapeutische Gruppen, um den Jugendlichen die Bewältigung der schwierigen Situation zu erleichtern und sie zu stärken.

Geflüchtete Frauen stärken

In der Kategorie „Gesund Bleiben“ wurde das Marburger Flüchtlingsprojekt „Refugee WomEN DO it!“ (Wendo) ausgezeichnet. Es bietet Selbstbehauptungs- und Selbstsicherheitstraining für geflüchtete Frauen mit Übersetzung auf Dari und Farsi an. Der Verein bestärkt Frauen, sich selbst zu behaupten, sobald sie Grenzüberschreitungen verschiedenster Art ausgesetzt sind. Dies gilt vor allem für sexualisierte oder körperliche Gewalt.

Gesund im Quartier

Preisträger in der Kategorie „Gesund Altern” ist das Projekt „Gesund im Quartier” der Markus-Diakonie in Frankfurt, das alte oder auch nur alternde Menschen ab dem 42. Lebensjahr in gesundheitsförderlichem Verhalten unterstützt. Das geschieht im Wesentlichen durch zielgruppenorientierte Information, Beratung und Ansprache. Neben einem preisgünstigen Mittagstisch werden auch offene Sprechstunden zu Ernährungsfragen sowie Koch- und Hauswirtschaftskurse angeboten.

Gesundheitsförderung im Familienzentrum

Schließlich vergab das Sozialministerium noch einen nicht dotierten Sonderpreis an das Evangelische Familienzentrum „Vierwände” in Dautphe (Kreis Marburg-Biedenkopf). Konkret wird damit dessen Projekt „Ganzheitliche Gesundheitsförderung” ausgezeichnet, das sich an die Kinder der dortigen Kita sowie an die Mitarbeiter und Besucher des Zentrums richtet. Dazu gehören ein Kochkreis mit dem Bezug regionaler Produkte sowie dem Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern in eigenen Beeten, Bewegungs- und Entspannungsangebote samt Tanz- und Selbstverteidgungskursen, ein Café der Kulturen, ein Begegnungscafé für Menschen mit und ohne Demenz sowie um offene Elternberatung auch in türkischer Sprache.

Der hessische Gesundheitspreis wird jährlich vergeben. Die Preisträger wählt eine Jury aus.

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daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4, 21

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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