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Sankt Martin

Ideen fürs Martinsfest in Corona-Zeiten

GettyImagesVerschwommene bunte Lichtpunkte

In Zeiten von Corona müssen und mussten Kinder auf vieles verzichten. Nun fällt auch das Martinsfest in den Lockdown. Doch auch ohne großen Umzug kann man es feiern.

Die Corona-Regeln im November lassen ein traditionelles Martinsfest mit Umzügen in großer Gemeinschaft nicht zu. Andrea Sälinger vom Zentrum Bildung der EKHN unterstützt deshalb die Idee „Laterne ins Fenster statt Martinsumzug“.

Licht ins Dunkel Tragen

Diese Idee ist an mehreren Stellen gleichzeitig aufgetaucht und verbreitet sich auch über die sozialen Medien. Die gemeinsam im Kindergarten gebastelten Laternen würden dabei den Kindern mit nach Hause gegeben. „Und die Kinder können mit ihren Eltern über einen längeren Zeitraum (zwei Wochen) gemeinsam abends im Dunkeln spazieren gehen und schauen, wo sie Laternen sehen.“ Denn „das gemeinsame Rausgehen im Dunkeln ist das Spannende dahinter.“ An St. Martin spannend und pädagogisch sinnvoll sei es, Licht ins Dunkel zu tragen, Gutes zu tun und zu teilen.

Digitaler Laternenumzug 

An manchen Orten haben sich die Kitas und Kirchengemeinden mit den Kommunen und anderen Unterstützern vernetzt. So ist eine große Aktion „Laterne ins Fenster statt Martinsumzug“ daraus geworden, mit Plakaten, die zum Mitmachen auffordern und Artikeln in der Lokalzeitung. Vor allem aber können mehr Menschen Freude an den Lichtern haben. Die Multimediaredaktion der EKHN ruft außerdem zum digitalen Laternenumzug in ihren sozialen Netzwerken auf. Nutzer sollen Laternen fotografieren und mit dem Hashtag #digitalerLaternenumzug an die EKHN senden oder selbst posten.

 

Die Religionspädagoginnen Pfarrerin Barbara Benoit und Claudia Horn haben zudem einige Praxisideen für Erziehende zusammengestellt:

Martinsfest feiern unter Pandemiebedingungen

Puppentheater

Man kann die Martinsgeschichte im kleinen Kreis anhand von Figuren oder Puppen nacherzählen.  

 

Wie kann man helfen?

Ein großes Thema der St. Martinsgeschichte ist das Teilen, die Mantelteilung ist der Höhepunkt der Geschichte. Man kann den Schwerpunkt der Geschichte aber auch allgemeiner auf das „Helfen“ legen. Wie können wir einander unterstützen?

 

Gruppeninterner Laternenumzug im Kindergarten

An jedem Tag der Woche um den 11.11. bleibt eine andere Kindergruppe länger als die anderen. Nach dem die anderen Kinder abgeholt sind, wird mit der Gruppe, die länger bleibt, die Geschichte gespielt und zum Abschluss in der Dunkelheit ein kleiner Umzug mit der Kindergruppe auf dem Gelände unternommen. Dann werden die Kinder abgeholt. Die Eltern sind aufgefordert, die Kinder wenn möglich zu Fuß abzuholen und mit ihrem Kind und der Laterne (die an dem Tag mitgegeben wird) nach Hause zu gehen.

 

Das Martinslied hören und die Bewegungen machen, aber nicht mitsingen.

Wenn man nicht auf das klassische Lied verzichten will, kann man es hören. Nach einem ersten Hören kann man mit den Kindern die Geschichte besprechen und sich zu den einzelnen Strophen Bewegungen überlegen und dann das Lied noch einmal hören und durch die Bewegungen die Geschichte zur gehörten Musik gemeinsam spielen, ohne mitzusingen.

 

Anschauung in der offenen Kirche und Gutscheine für Weckmänner

Die Kinder gestalten mit Hilfe durch Erwachsene, nachdem sie die Geschichte erarbeitet haben, eine anschauliche Gestaltung der Geschichte (z.B. mit biblischen Erzählfiguren oder Bildern der Kinder) auf einem Tisch in der „offenen Kirche“ der Kirchengemeinde. Dazu wird die Geschichte groß gedruckt und gut sichtbar aufgehängt. Alle, die in der Woche vor dem 11. November die offene Kirche besuchen – können auch die Geschichte betrachten.

 

Gutscheine für Weckmänner

In einen Kasten werden z. B. von der Kirchengemeinde Gutscheine für Weckmänner gelegt, die bei der örtlichen Bäckerei bis zum 11. November zu den Öffnungszeiten eingelöst werden können. Die Kirchengemeinde kann das Kontingent, das normalerweise für den Martinsumzug bestellt wird, dort vorbestellen. Spätestens am 11. November können die Eltern die Gutscheine bei der Bäckerei einlösen und in der Familie den Weckmann teilen.

 

 

 

Unser Glaube kann davon ausgehen,
dass Gott mit seiner ganzen Kraft
bei den Schwachen auf uns wartet.

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