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Terrorgefahr

Juden können helfen zu integrieren

picture-alliance/Demotix/Christian MangDie Gefährdung ist allgegenwärtig. Hier ist es ein Bombenalarm auf dem Ostbahnhof in Berlin. Experten der Polizei haben das nicht zuzuordnende Gepäckstück kontrolliert gesprengt und evakuieren den Bereich großräumig.

Es ist kein Ausnahmezustand mehr. Paris, Brüssel, Istanbul, Lahore – wohin man sieht: Anschläge. Der Terror ist mitten im Leben, weltweit. Auf einem Jugendkongress in Frankfurt war das jetzt Thema.

Junge Jüdinnen und Juden kamen kürzlich in Frankfurt zusammen, um über Terrorgefahr und islamischen Fundamentalismus zu sprechen. Viele hochrangige Terrorexperten referierten auf diesem Jugendkongress. Mit dabei waren unter anderem der Präsident des Bundeskriminalamtes, ein deutscher Experte aus London, ein Terrorspezialist von der Herzliya-Universität in Tel Aviv, ein israelischer Sicherheitsexperte und der Präsident der Europäischen Union jüdischer Studenten. Gerade die Israelis konnten viel zur Diskussion beisteuern. In ihrer Geschichte seien sie immer wieder verfolgt und angegriffen worden, sie hätten aus ihrer Vergangenheit vieles gelernt, was die Sicherheit anbelangt. Auch zum Thema Integration haben sie einiges zu sagen. Mitglieder jüdischer Gemeinden in Deutschland hätten ab den 1990er Jahren zahlreiche Juden aus der ehemaligen Sowjetunion integrieren müssen. Wichtig sei die Sprache. Viele Juden sprächen Arabisch. Sie könnten in Deutschland zum Beispiel einen Freiwilligendienst absolvieren und Flüchtlinge bei der Integration unterstützen.

Gut:
Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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