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Gruß an Fans von Volker Jung

Kirche bleibt am Ball: Video-Andacht zum DFB-Pokalfinale

EKHN/RahnGruß an die Fußballfans von EKD-Sportbeaufragtem Volker JungGruß an die Fußballfans von EKD-Sportbeaufragtem Volker Jung

Alles hat seine Zeit: In der Coronakrise kann die große Fußball-Sause zum DFB-Pokalfinale in Berlin am Donnerstag samt traditionellem Fußball-Gottesdienst nicht stattfinden. Statt sportlicher Andacht gibt's nun ein munteres Gruß-Video unter anderem mit Kirchenpräsident Volker Jung.

EKHN/RahnDreh für das Gruß-Video zum DFB-Pokalfinale 2021 mit Kirchenpräsident Volker Jung und  Stadionpfarrer Eugen EckertDreh für das Gruß-Video zum DFB-Pokalfinale 2021 mit Kirchenpräsident Volker Jung und Stadionpfarrer Eugen Eckert

Direkt zum Gruß-Video mit Kirchenpräsident Volker Jung zum DFB-Pokalfinale 2021 

Normalerweise quillt die Berliner Gedächtniskirche am Mittag des jährlichen DFB-Pokalfinales aus allen Nähten. Fans der Final-Clubs beten dann gemeinsam vor dem großen Spiel in einem ökumenischen Gottesdienst. Und es hat Tradition: Vor allem wenn Dortmund es wieder einmal in das Berliner Olympiastation geschafft hat, ist die Stimmung unterm Kirchendach beinahe so wie in der Stadionkurve.  Doch Corona macht zum zweiten Mal auch beim Pokalendspiel samt zugehörigem Fußball-Gottesdienst alles anders. Zum DFB-Finale 2021 am 13. Mai zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund haben sich nun der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung, der auch Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, mit dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, dem Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, per Andachts-Video an die Fußballfans gewandt.

Jung: Sehnsucht nach Fußballfesten

In dem Film erklärt Kirchenpräsident Volker Jung, dass es angesichts der Pandemie weiterhin gut und richtig sei, aufeinander zu achten und sich zu schützen. „Wie gerne würden wir wieder große Fußballfeste erleben – mit vielen Menschen, mit Fangesängen, mit Umarmungen und toller Stimmung. Noch geht es nicht. Noch ist die Zeit der Vorsicht und des Abstands.“ Der biblische Gedanke „Alles hat seine Zeit“ rege dazu an, sich auch in schwierige Situationen hineinzufinden und zugleich die Hoffnung auf bessere Zeiten zu richten. Kirchenpräsident Jung betont: „Verliert die Hoffnung nicht, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Mir hilft es, mich mit allem, was mir das Herz schwer macht, Gott anzuvertrauen. Ich bitte dann Gott: Gott, hilf mir hinzunehmen, was ich nicht verändern kann. Gott, gib mir die Kraft, das zu ändern, was ich ändern kann. Und Gott, schenke mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“

Peters: Gott bleibt auch in Coronazeiten am Ball  

In dem ökumenischen Grußwort unterstreicht Weihbischof Jörg Michael Peters: „Alles dreht sich mal wieder um diesen Ball. Für mich ist es ein Phänomen und faszinierend, dass Menschen, ganz gleich welchen Geschlechts und welchen Alters, sich für den Fußball interessieren.“ Was für so viele Bereiche jetzt gelte, davon sei der Fußball nicht ausgenommen. Bei allem Respekt, was technisch möglich sei, bleibe uns Wesentliches genommen: „menschliche Begegnungen, auch die Berührungen der anderen und das gemeinsame Teilen von Begeisterung, aber auch Anteilnahme“. Es fühle sich an, wie in einem Tunnel unterwegs zu sein – mit einem Lichtschein am Ende. „Diese Hoffnung gebe ich nicht auf: dass Gott, wo es um das Leben geht, am Ball bleibt – auch dann, wenn das Leben selbst auf dem Spiel steht“, so Weihbischof Peters.

Hinweis: Das Video ist auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Bischofskonferenz verfügbar https://www.youtube.com/watch?v=s3ksCRM2A2A

 

 

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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