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Hessentag Bad Hersfeld

Kirchen mit brandheißem Programm

Bild: medio.tv/schaudernaHessentag - Stadtkirche Bad HersfeldDie multimediale Inszenierung des Frankfurter Regisseurs und Komponisten Parviz Mir-Ali bezaubert die Besucherinnen und Besucher in der "Feuerkirche"

Feuertaufe für die "Feuerkirche" auf dem Hessentag. Dabei knistert und faucht es im Kirchenschiff, dass es eine wahre Freude ist. Und um den Altar lodern echte Flammen. Bei der Eröffnung des brandheißen Kirchenprogramms sitzen aber auch jüngste politische Schockerlebnisse tief, wie Ministerpräsident Volker Bouffier verrät.

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Es knistert und faucht im Kirchenschiff. Kein Zweifel: Hier soll der Funke der Begeisterung überspringen. Und um es gleich vorweg zu nehmen, das tat er bei der Premiere der Hessentagskirche 2019 in Bad Hersfeld.  Stehende Ovationen  und stehendes Publikum, weil die Sitzplätze nicht ausreichten. So war es zum Auftakt  von „Feuer und Flamme“. So nennen evangelische Kirche und Diakonie ihr Programm auf dem großen Hessenfest. Im Halbstundentakt gib es in der zur „Feuerkirche“ umfunktionierten Stadtkirche von Bad Hersfeld eine inspirierende Show rund um das Thema Feuer.

Programm: Feuer und Flamme sein 

Tatsächlich spielt es in der Bibel eine wichtige Rolle, vom brennenden Dornbusch bei Mose bis zur Pfingstgeschichte, in der den Jüngern Feuerzungen übers Haupthaar  tanzen. Der Frankfurter Regisseur und Komponist Parvir Mir-Ali hat daraus ein besonderes Klang- und Bilderlebnis geschaffen. Dabei treten Videoleinwände, Klangkollagen  und Schauspieler gleichermaßen in Aktion. Und als Höhepunkt tanzen echte Flammen um den Altar. Noch bis 16. Juni ist das spektakuläre Programm zu sehen. Daneben bieten Kirche und Diakonie eine ganze Reihe von Konzerten, Andachten und thematischen Gesprächen zum Hessentag an.

Bouffier: Schock aus Kassel sitzt auch in Bad Hersfeld tief 

Bei der Eröffnungsfeier zeigte sich auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier tief beeindruckt von der Inszenierung. In den Kirchenmauern wurde er aber trotz aller fröhlichen Stimmung auch sehr nachdenklich. Man spürt ihm in seiner Begrüßungsrede ab, dass ihm die bedrückenden Vorgänge  in Kassel mit dem Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke keine Ruhe geben. Der Schock sitzt tief. Bouffier verurteilt vor allem die Schmähungen von Rechtspopulisten gegen den toten Politiker im Internet scharf. Er findet klare Worte. Gebe es denn dort gar keine Regeln, keinen Anstand?, fragt er verzweifelt. Bouffier: "Die Würde des Menschen hört im Netz nicht auf". Viel Zustimmung und viel Applaus im Publikum.

Scherf: Wir sind eine Kirche, die für Gottes Menschenliebe brennt

Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, machte deutlich, dass es beim Hessentag um eine Gemeinschaftsproduktion von Kirche und Diakonie geht. Wo beide in die Gesellschaft hinweinwirken, seien sie besonders stark. Wo sie für die Rechte von Menschen eintreten, die an den Rand gedrängt werden, besonders glaubwürdig. Scherf: "Wir sind eine Kirche, die für Gottes Menschenliebe brennt."

Hein: Gott setzt sich mit brennender Liebe für die Menschen ein

Bischof Martin Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, zeigte sich bei der Eröffnung beeindruckt von der multimedialen Inszenierung. Die Hessentagskirche erzähle in diesem Jahr auf eine sinnlich wahrnehmbare Art und Weise, mit welch brennender Liebe Gott sich den Menschen zeige und sich für sie einsetze. „Ich wünsche mir, dass die Besucherinnen und Besucher der Feuerkirche spüren, wie der Funke überspringt“, sagte Hein.

Clausen: Kirche und Diakonie stehen für offene und solidarische Gesellschaft

Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen, wies bei der Eröffnung unteranderem auf den Tag der Diakonie am 14. Juni hin. Hier solle „die Demokratie befeuert“ werden.  Kirche und Diakonie stünden „für eine offene, solidarische und den Menschen zugewandte Gesellschaft – dafür sind wir gemeinsam „Feuer und Flamme“, so Claussen.  

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Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

2. Korinther 6, 2

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Hans Genthe

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