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Verdacht der Veruntreuung

EKHN hat Strafanzeige erstattet

Jorma Bork/pixelio.deGeld prüfenStaatsanwaltschaft und das Rechnungsprüfungsamt der EKHN nehmen den Fall unter die Lupe.

Rund 500.000 Euro fehlen in der Kirche in Wiesbaden. Im Verdacht ist ein Mitarbeiter der Evangelischen Gesamtgemeinde. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mitarbeiter der Evangelischen Gesamtgemeinde Wiesbaden eingeleitet. Der Mann stehe in Verdacht, in etwa einem halben Jahr rund 500.000 Euro veruntreut zu haben, sagte der Öffentlichkeitsreferent des Evangelischen Dekanats Wiesbaden, Roger Töpelmann, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Unregelmäßigkeiten seien in der Finanzbuchhaltung der Evangelischen Regionalverwaltung Wiesbaden-Rheingau-Taunus entdeckt worden. Dort seien „erhöhte, fingierte und mit falschen Steuernummern versehene Rechnungen“ aufgefallen.

Nach dem Vorfall habe die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sofort Strafanzeige erstattet, berichtete Töpelmann weiter. Außerdem seien das Rechnungsprüfungsamt der EKHN eingeschaltet und Akten sowie der Rechner des Mitarbeiters sichergestellt worden. Der mutmaßliche Täter, der erst seit zwei Jahren in der Gesamtgemeinde Wiesbaden beschäftigt gewesen sei, sei zunächst beurlaubt und mittlerweile gekündigt worden.

„Der Verdachtsfall ruft bei uns in Wiesbaden Bestürzung hervor“, sagte Dekan Martin Mencke. „Die kriminelle Energie in diesem Fall war außerordentlich hoch, und der Verdacht richtet sich zusätzlich gegen mehrere, nicht bei der Kirche beschäftigte Beteiligte.“ Das weitere Verfahren liege nun in den Händen der Wiesbadener Staatsanwaltschaft.

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Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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