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Brot für die Welt

Spendenaktion: Leben ist mehr als Überleben

LauriPatterson/iStockBohnen und Maisbrot auf dem Teller

Jeden Tag nur Reis oder Maniok auf dem Teller – einseitige Ernährung ist in Schwellenländern traurige Realität. Nur wenige Menschen vor Ort kennen die Auswirkungen für Gesundheit und Zukunftschancen. Das aber will die diesjährige Adventsaktion von „Brot für die Welt“ ändern.

Brot für die WeltBrot für die Welt sammelt Spenden

Die Aktion Brot für die Welt hat auf einer Pressekonferenz am 19. November ihr Spendenprojekt für den kommenden Advent vorgestellt. Es trägt in diesem Jahr den Namen „Satt ist nicht genug – Zukunft braucht gesunde Ernährung“

Leben ist mehr als Überleben

Besonderes Augenmerk liegt auf Menschen, die landläufig nicht als „Hungernde“ gelten. Denn mehr als zwei Milliarden Menschen, die eigentlich genügend Kalorien zum Überleben zu sich nehmen, fehlen trotzdem essentielle Nährstoffe, um ihr Leben aktiv und gesund gestalten zu können. Nach Angaben von Brot für die Welt leiden sie an „Stillem Hunger“. Ihnen fehle vor allem Vitamin A, Jod, Zink und Eisen. Besonders bei Kindern mache sich diese Mangelernährung durch Entwicklungsschäden bemerkbar. Sie werden häufiger krank als besser ernährte Kinder, sind häufig blutarm und können sogar erblinden. Ein Ausweg aus ihrer Armut, die weithin mit diesem „Stillen Hunger“ in Verbindung steht, ist dadurch besonders erschwert. 

Brot für die Welt möchte vor allem mit Bildungsprojekten dagegen vorgehen. In Projekten mit Kleinbauern und Familien sollen diese erfahren, was ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung bedeutet und wie diese sich auch in Schwellenländern realisieren lässt. Ein Schwerpunkt liegt hier auch in traditionellen Anbauformen, die heutzutage oft vergessen sind. „In Ruanda essen Familien endlich mehr als Maniok, in den Anden werden wieder traditionelle Kartoffelsorten angebaut oder in den Philippinen der Meerrettichbaum, der reich an Eiweiß, Eisen und Vitaminen ist“, so das Ziel der Initiatoren.

Gemeinsamer Eröffnungsgottesdienst in Kassel

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, werden wie in jedem Jahr die Kollekten der Heiligabendgottesdienste dazu verwendet, das Schwerpunktthema von Brot für die Welt umzusetzen. Aber schon ab dem 1. Advent (30. November) sammelt die mittlerweile 56. Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und evangelischer Freikirchen Spenden von Privatpersonen und Firmen. Als Mitgliedskirche der EKD ist auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau dabei.

Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck eröffnet sie die Spendenaktion in einem Gottesdienst in Kassel. Am 1. Advent findet der Familiengottesdienst in der Christuskirche im Stadtteil Wilhelmshöhe statt, mit dem Thema „Ernährung“. Zum Abschluss gebracht wird auch die gemeinsame Aktion „5000 Brote“, die Konfirmandengruppen seit Erntedank aktiv gestaltet haben und die bereits deutschlandweit Anhänger gefunden hat.

Spendenkonto:

Spenden für Brot für die Welt nimmt jede Evangelische Kirchengemeinde sowie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau an, Paulusplatz 1, 64285 Darmstadt, unter:

IBAN DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC GENODEF1EK1
Stichwort: Brot für die Welt 

In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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