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Neujahrsbotschaft 2017

Mit Herzlichkeit gegen Angst

istock/YouraPechkinSchneefläche im Gebirge mit Spur in Herzform

„Angst bedroht derzeit unser persönliches und unser gesellschaftliches Innerstes, denn sie wirkt sich darauf aus, wie wir leben wollen.“ Darauf hat Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, in seiner Botschaft zum Neujahr 2017 hingewiesen. Doch sei Angst kein guter Ratgeber, weil Angst die Herzen eng mache und „versteinern“ lasse.

epdVolker JungVolker Jung

Jung warnt: „Wenn es der Angst gelingt, unser Herz zu versteinern, dann verlieren wir viel von unserer Herzlichkeit und unserer Mitmenschlichkeit.“ Derzeit verunsicherten weltpolitische Entwicklungen, andauernde Konflikte und Kriege, terroristische Bedrohungen und anderes viele Menschen. Dem stellte Jung seinen Wunsch für das neue Jahr entgegen: „Ich wünsche mir, dass Gott die Herzen vieler Menschen mit einem Geist des Gottvertrauens, der Zuversicht, der Nächstenliebe und der Offenheit erfüllt. Das wünsche ich auch unserem Land und ganz Europa, damit wir uns nicht verschließen. Nicht voreinander. Und nicht vor den Menschen, die bei uns Hilfe und ein neues Leben suchen.

Jung ging bei seiner Neujahrsbotschaft von der Jahreslosung aus, die in der evangelischen Kirche dem neuen Jahr jeweils als Motto vorangestellt wird. Für das Jahr 2017 stammt sie vom Propheten Hesekiel Kapitel 36, Vers 26: „Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Jung deutete dies als Zuspruch gegen Angst. Darin, so schreibt er: „stecken die Lebenskraft und die Lebensfreude, die von Gott kommen und die wir für das neue Jahr mit all seinen Herausforderungen brauchen.“

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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