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Wahlen und Kirchenleitungsbericht auf der Tagesordnung

Neue Kirchensynode tritt erstmals zusammen

Frankfurt, 6.-8. Mai 2004. Zu ihrer konstituierenden Sitzung tritt vom 6. bis zum 8. Mai die Zehnte Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Frankfurt zusammen.

Sie umfasst nur noch 161 Personen, nachdem die 9. Synode zum Ende ihrer Amtszeit eine Verkleinerung der Synode um circa 35 Sitze beschlossen hatte. 145 gewählte Synodale werden von den 50 Dekanaten der EKHN entsandt, zwei repräsentieren die Reformierte Stadtsynode aus Frankfurt. 14 Mitglieder wurden aufgrund ihres besonderen Sachverstands in wichtigen Bereichen von der Kirchenleitung berufen. Es handelt sich in alphabetischer Reihenfolge um den Professor der evangelischen Theologie Hermann Deuser aus Frankfurt, die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Fuhrmann aus Wiesbaden, die Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt, Pfarrerin Esther Gebhardt, die Professorin Ute Gerhard aus Frankfurt, den Vorsitzenden des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN) Pfarrer Wolfgang Gern, die Kuratoriumsvorsitzende der Evangelischen Fachhochschule in Darmstadt Professorin Evelies Mayer, den Präsidenten des Hessischen Landtags Norbert Kartmann aus Butzbach, Cornelia Richter von der Gesellschaft für Technologische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn, den SPD-Landtagsabgeordneten Ulrich Seiler aus Bad Marienberg, den Vorsitzenden des Arbeitskreises evangelischer Unternehmer (AEU) und Vorstandsmitglied der Deutschen Bank Frankfurt Michael Freiherr Truchseß aus Florstadt, den Staatskirchenrechtler und Kirchenrechtsexperte Professor Hermann Weber aus Bad Vilbel, den Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt Professor Johann-Dietrich Wörner, die Hessische Kultusministerin Karin Wolff aus Wiesbaden und den Rheinland-pfälzischen Innenminister Walter Zuber aus Mainz.

44 der gewählten Synodalen sind Frauen (30 Prozent), 101 sind Männer. Wieder gewählt wurden 50 Synodale, zwei Drittel sind damit neu. Gesetzlich festgelegt ist, dass die Synode zu einem Drittel aus Pfarrerinnen und Pfarrern besteht und zu zwei Dritteln aus Laien. Unter ihnen stellen die 28 Lehrerinnen und Lehrer die größte Berufsgruppe, gefolgt von 13 Synodalen mit juristischen Berufen.

Präses und Kirchensynodalvorstand werden gewählt / Weniger Geld für Beamte?

In der ersten Sitzung wird die Synode den Kirchensynodalvorstand mit dem Präses an der Spitze sowie die Ausschüsse wählen. Zu wählen sind auch vier Mitglieder der Synode für den Hauptausschuss des DWHN.
Von den vielen Sparvorschlägen der vorherigen Synode wird die neue Synode als erstes über die Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie über die Kürzung des Weihnachtsgeldes und den Wegfall des Urlaubsgeldes für Kirchenbeamte zu entscheiden haben.

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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